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Mediengestützte Schreispiele in Gruppen und Gremien

Kurze mediengestützte "Schreispiele" für kleine und große Gruppen

Konferenzen können so lang werden, wenn immer nur vorne geredet wird, und das Plenum langsam wegdämmert. Wie belebend wäre es doch mal kurz was zu spielen, bei dem alle im Plenum sich lautstark zu Wort melden müssen. Ein Schreispiel muss her. Und Beamer und PC ist eh schon angeschlossen. Also los geht es.

The Wuuuuuuuu 

Die Gruppe steuert über Schreien einen „Fahrstuhl“ mit dem die kleinen Pixelmännchen in ihr Häuschen kommen. Aber nicht zu laut sonst ….

Spiel kostenlos herunterladen unter: https://headspider.itch.io/the-wuuuuuuuuuuuuuu

 

Wooorrk!

Hier arbeiten 3 Gruppen gegeneinander. Welche steuert ihre Arbeiter am effektivsten?

Zum Üben reißen wir erst mal die Türme mit Hilfe der Stimmen ab. Und dann gegeneinander wieder aufbauen. Aber nur schreien, wenn die eigene Mannschaftsfarbe aktiv ist!

Hier kann man das Spiel kostenlos herunterladen: http://kanako.dk/clients/fun/WOOORRK!/

 

Screamy Bird

Sind die ersten beiden Spiele auch für große Gruppen geeignet, ist Screamy Bird eher was für kleinere Gruppen. Man macht aus, welche Laute man machen darf und muss den Vogel so weit wie möglich mit den Geräuschen „tragen“. Spiel ist schnell kapiert. Man kann schreien, pfeifen, klatschen ….. Probiert es aus.


Teilnehmerzahl

5 -150

Dauer

2 - 5 Minuten

Eisschollenspiel oder Polarexpedition

Solidarität aufbauen, Teamarbeit und Kommunikation fördern.

Dies ist eine Kooperationsübung, die das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe steigern soll.
Die Gruppe ist auf einer Polarexpedition und ihr „Schiff“ ist im Eis eingeschlossen. Sie müssen nun versuchen auf den „Eisschollen“ (Stühle, Hocker oder Papierstücke…) eine bestimme Distanz zurück zu legen. Sie dürfen nur die „Schollen“ berühren. Diese dürfen verschoben werden. Wird eine „Scholle“ für einen Moment nicht berührt, treibt sie ab und ist verloren.
Em Ende der Übung gibt es eine ausführliche Reflexion.

 

Variante aus dem „girl guide 01/2012 zum Thema sehen-urteilen-handeln“:

Am Anfang des Spiels stehen die Mädchen auf einer Seite des Raumes, jede auf einer eigenen Eisscholle/Papierstück. Sie sind Pinguine die das Festland auf der anderne Seite des Raumes erreichen sollen, wobei kein Pinguin zurückbleiben und verloren gehen darf. Die Pinguine dürfen sich nur auf Eisschollen vorwärts  bewegen und keinesfalls den blanken Boden berühren. Die Sonne schmilzt die kleinen Eisschollen Stück für Stück weg, die Anleiterin reißt Stücke davon ab, oder nimmt Eisschollen auf denen keine steht ganz weg. Sie achtet auch darauf, dass kein Pinguin zurückgelassen wird. Wenn alle Pinguine das rettende Ufer, ist das Spiel gewonnen.

 


Worauf muss ich achten?

- Bei dieser Übung ist die Abschlussreflexion wichtig.
- Die Übung sollte immer mit einem Erfolg abgeschlossen werden.
- Evtl. Zwischenreflexion und ein neuer Versuch, bei Bedarf der Gruppe können die LeiterInnen Tipps für ein besseres Miteinander geben.
- Die GruppenleiterInnen können hier sehr gut sehen, wie die Gruppe harmoniert, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt etc.
- Die "Eisschollen" müssen stabil sein und es muss darauf geachtet werden, das die Teilnehmer nicht herunterstürzen etc.

Hinweis zur Prävention: Bei diesem Spiel kann es zu Körperkontakt durch gegenseitiges Halten etc. kommen. Die Teilnahme soll freiwillig sein. Den TeilnehmerInnen klar machen, dass sie die Übung jederzeit verlassen können, falls es für sie unangenehm wird. Die GruppenleiterInnen sollen auf die einzelnen TeilnehmerInnen und deren Befinden achten.

Quelle
girl guide 01/2012 zum Thema sehen-urteilen-handeln

Teilnehmerzahl

ab 10 Teilnehmern

Dauer

15 bis 25 Minuten

Materialien

  • Großer freier Raum
  • große Papier bzw. Tapetenstücke (ca. Postergröße)
  • oder Hocker
  • oder Stühle...