Eisschollenspiel oder Polarexpedition

Solidarität aufbauen, Teamarbeit und Kommunikation fördern.

Dies ist eine Kooperationsübung, die das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe steigern soll.
Die Gruppe ist auf einer Polarexpedition und ihr „Schiff“ ist im Eis eingeschlossen. Sie müssen nun versuchen auf den „Eisschollen“ (Stühle, Hocker oder Papierstücke…) eine bestimme Distanz zurück zu legen. Sie dürfen nur die „Schollen“ berühren. Diese dürfen verschoben werden. Wird eine „Scholle“ für einen Moment nicht berührt, treibt sie ab und ist verloren.
Em Ende der Übung gibt es eine ausführliche Reflexion.

 

Variante aus dem „girl guide 01/2012 zum Thema sehen-urteilen-handeln“:

Am Anfang des Spiels stehen die Mädchen auf einer Seite des Raumes, jede auf einer eigenen Eisscholle/Papierstück. Sie sind Pinguine die das Festland auf der anderne Seite des Raumes erreichen sollen, wobei kein Pinguin zurückbleiben und verloren gehen darf. Die Pinguine dürfen sich nur auf Eisschollen vorwärts  bewegen und keinesfalls den blanken Boden berühren. Die Sonne schmilzt die kleinen Eisschollen Stück für Stück weg, die Anleiterin reißt Stücke davon ab, oder nimmt Eisschollen auf denen keine steht ganz weg. Sie achtet auch darauf, dass kein Pinguin zurückgelassen wird. Wenn alle Pinguine das rettende Ufer, ist das Spiel gewonnen.

 

Quelle

girl guide 01/2012 zum Thema sehen-urteilen-handeln

Worauf muss ich achten?

- Bei dieser Übung ist die Abschlussreflexion wichtig. - Die Übung sollte immer mit einem Erfolg abgeschlossen werden. - Evtl. Zwischenreflexion und ein neuer Versuch, bei Bedarf der Gruppe können die LeiterInnen Tipps für ein besseres Miteinander geben. - Die GruppenleiterInnen können hier sehr gut sehen, wie die Gruppe harmoniert, wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt etc. - Die "Eisschollen" müssen stabil sein und es muss darauf geachtet werden, das die Teilnehmer nicht herunterstürzen etc. Hinweis zur Prävention: Bei diesem Spiel kann es zu Körperkontakt durch gegenseitiges Halten etc. kommen. Die Teilnahme soll freiwillig sein. Den TeilnehmerInnen klar machen, dass sie die Übung jederzeit verlassen können, falls es für sie unangenehm wird. Die GruppenleiterInnen sollen auf die einzelnen TeilnehmerInnen und deren Befinden achten.

Teilnehmerzahl

ab 10 Teilnehmern

Dauer

15 bis 25 Minuten

Materialien

Großer freier Raum große Papier bzw. Tapetenstücke (ca. Postergröße) oder Hocker oder Stühle... - Eimer mit Wasser (viel) - Becher - Rohrisolierungen (oder Ähnliches)

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