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Simon says/ Simon sagt #SpielemitAbstand

Konzentrationsspiel mit Bewegungselement

Der*die Spieler*in, welche*r am Zug ist, übernimmt die Rolle des Simon (funktioniert natürlich auch mit jedem anderen Namen): Er*Sie gibt den anderen Spieler*innen Anweisungen, z. B. „Spring hoch“ oder „Berühre deine Zehen“. Die anderen Spieler*innen haben diese Anweisungen zu befolgen, allerdings, und das ist das zentrale Element des Spiels, nur dann, wenn der*die Spielführer*in vorher „Simon sagt“ sagt. Befolgt ein*e Spieler*in eine Anweisung ohne „Simon sagt“ oder eine mit „Simon sagt nicht“ oder lässt sich zu viel Zeit, so scheidet er*sie aus. Letzteres wird aber hinsichtlich der Korrektheit eher locker gehandhabt, da es mehr um das Verstehen der Anweisungen geht als um deren korrekte Ausführung. Ein* Spieler*in, der*die beispielsweise auf die Anweisung „Simon sagt: Berühre deine Zehen“ sich sichtbar bemüht, seine Zehen zu berühren, aber nicht so weit mit den Händen hinunterkommt, scheidet üblicherweise nicht aus. Der*die Spielführer*in wiederum darf auch keine Anweisungen erteilen, die nicht ausführbar sind (z. B. das rechte Bein heben, wenn das linke Bein noch gehoben ist) oder die zwangsweise zum Ausscheiden führen müssen (z. B. „Simon sagt: Spring hoch“ und anschließend „Komm herunter“ ohne „Simon sagt“). Der*die Spieler*in, der als letzter übrig bleibt, gewinnt.


Worauf muss ich achten?

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Quelle
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Dauer

5-15 Minuten

Materialien

  • Keine

Wenn ich eine Blume wäre..

Spielerisches Verwandlungsexperiment mit anschließendem Austausch

Wer bin ich? Was will ich vom Leben? Woran glaube ich? Was ist mir wertvoll? Was mache ich gerne? Wen oder was liebe ich? Wer sind meine Freunde? Alles Fragen, mit denen sich Jugendliche beschäftigen. Antworten sind nicht immer leicht zu finden. Sie bilden sich im Laufe der Zeit, durch ausprobieren, durch schöne oder schmerzliche Erfahrungen, bei Freunden und Menschen, denen ich vertraue… und am Besten im Spiel!

Hier ein Vorschlag für eure Gruppenstunde. Ich möchte euch heute ein Experiment vorschlagen, bei dem ihr euch von vielen verschiedenen Seiten betrachten könnt. Ihr könnt dabei eure Phantasie einsetzen und euch am laufenden Band verwandeln in Tiere, Pflanzen, Gegenstände.

Ich habe ein Formular für euch vorbereitet. Füllt es bitte aus. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit… Stoppt nun und sucht euch eine*n Partner*in. Teilt einander mit, wie ihr die einzelnen Satzanfänge ergänzt habt. Sagt euch auch, wenn ihr überrascht seid über einen Verwandlungswunsch eures* eurer Partners*Partnerin, oder wenn ihr zum Beispiel „gewusst“ habt, dass der Partner dies oder jenes gern wäre. Für euer Gespräch habt ihr 15 Minuten Zeit…
Stoppt nun und kommt zum großen Kreis… Ich möchte, dass jede*r in einem Rundgang kurz mitteilt, worin er sich am liebsten verwandeln würde und warum…

Auswertung: Wie hat mir das Experiment gefallen? Stelle ich mir sonst auch manchmal vor, dass ich mich in irgendwas verwandeln möchte? Habe ich etwas Neues über mich erfahren? Habe ich etwas Neues über ein anderes Gruppenmitglied erfahren? Welcher Satz sagt am Meisten über mich aus? Was möchte ich sonst noch sagen?


Worauf muss ich achten?

Tipp Ihr könnt die Struktur dieses Experiments bereichern, wenn ihr die Jugendlichen die drei Lieblingsverwandlungen malen lassen. Je nach Erfahrung der Gruppe, könnt Ihr einzelne Teilnehmer*innen bitten, sich mit den einzelnen Bildteilen zu identifizieren und aus der Ich-Perspektive einige Sätze über sich zu sagen, zum Beispiel: „Ich bin ein Adler. Ich segle hoch in die Luft und kann alles übersehen. Ich bin frei. Niemand kann mich einsperren.“

Quelle
http://www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/index. html/wenn-ich-eine-blume-waere/43a8f9a4-34dd-459e-8709- b619604ac52f?mode=detail

Teilnehmerzahl

ca.10 Personen

Dauer

60 Minuten

Materialien

  • - Fragebogen in der Anzahl der Teilnehmer*innen ( Download: www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/gruppenstundenprojekt-- kjg/teil-j/67ad6647-3466-4007-a5ef-41552daffe6d?mode=detail )

CO2 Fastenaktion – Digitales Aktionsheft und Jugendgottesdienst zum Beginn der Fastenzeit

Ziel der Aktion ist es, dass (junge) Menschen auf die Themen Umwelt- und Klimaschutz aufmerksam werden. Durch verschiedene Impulse, Methoden und Spiele wollen wir anregen, in den 40 Tagen der Fastenzeit, unser alltägliches Handeln in diesem Zusammenhang bewusst zu überdenken.

Die CO2-Fastenaktion hat das Ziel, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene durch das jeweilige Jahresthema für globale Zusammenhänge und Klimaschutz zu sensibilisieren. Damit wollen wir einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Unser Einsatz für die Umwelt ist motiviert durch unseren Glauben an Gott, der die Welt geschaffen hat. Wir nutzen die Fastenzeit als eine Zeit des Verzichts und der bewussten Entscheidung zur Bewahrung der Schöpfung. Dafür veröffentlichen wir Informationen, Impulse und ganz konkrete Fastenaufgaben auf der Homepage und in den Sozialen Medien zum jeweiligen Thema in der Fastenzeit.

Die CO2-Fastenaktion wird seit 2008 von der Kirchlichen Jugendarbeit, dem Bund Deutscher Katholischer Jugend (BDKJ), der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) und der Jugendumweltstation KjG-Haus Schonungen in der Diözese Würzburg veranstaltet. Viele weitere Jugendverbände und die Regionalstellen für Kirchliche Jugendarbeit unterstützen unsere Aktion.

Im Anhang findest du Vorlagen für einen Jugendgottesdienst zum Beginn der Fastenzeit.

Gottesdienstvorlage Aschermittwoch – Messfeier
Gottesdienstvorlage Aschermittwoch – Wort-Gottes-Feier

Hier geht es zum digitalen Aktionsheft zur Fastenaktion 2021 – Mit Vollgas in die Klimakrise?!


Quelle
Kirchliche Jugendarbeit Diözese Würzburg / BDKJ Diözesanverband Würzburg / Katholische junge Gemeinde (KjG) / Jugendumweltstation KjG-Haus Schonungen

Angeberspiel

Schätze dein Können ein und staube Punkte ab!

Es werden zwei oder mehrere Mannschaften gebildet, bei kleinen Gruppen können auch einzelne Spieler*innen gegeneinander antreten (z.B. wenn Abstand erforderlich ist). Der*die Spielleiter*in stellt eine Aufgabe (siehe Download).
Er*sie gibt den Spielenden dabei vier Auswahlmöglichkeiten, wie gut sie die Aufgabe erfüllen werden. Jede Möglichkeit ist je nach Schwierigkeit mit einer bestimmten Punktzahl versehen.
Jede Mannschaft bestimmt eine*n Vertreter*in, der*die die Aufgabe lösen soll und muss nun, bevor diese*r die Aufgabe ausprobiert, angeben, welchen Punktewert er*sie erreichen wird.
Erreicht er*sie seinen Schätzwert, bekommt er*sie die Punktzahl, die dafür bestimmt war. Erreicht er*sie den Schätzwert nicht, bekommt er*sie gar keine Punkte. Schafft er*sie mehr, als er*sie angegeben hatte, bekommt er*sie trotzdem nur die Punktzahl für seinen*ihren Schätzwert.


Worauf muss ich achten?

Jeden Teilnehmenden zum Zug kommen lassen!

Quelle
Diese Spielbeschreibung von www.spieledatenbank.de, bereitgestellt von Matthias Zimmer, steht unter einer Creative Commons 3.0 Deutschland Lizenz: Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen © 2015

Teilnehmerzahl

bis zu 20 Teilnehmern

Dauer

Variabel, je nach Anzahl der Aufgaben

Kennenlernen durch Schätzfragen (digital)

Die Teilnehmer sollen sich besser kennenlernen und merken, welche Gemeinsamkeiten sie unter Umständen haben.

Der/Die Spielleiter*in stellt jemanden eine Schätzfrage.
Der/Die Teilnehmer*in entscheidet sich spontan für eine Zahl zwischen 0 bis Gruppengröße.
Auf das Kommando der Moderation kommt die Auflösung, indem sich die Teilnehmer*innen mit einen Daumen nach oben oder unten markieren. Dadurch bekommt man das tatsächliche Ergebnis.
Danach geht es reihum, bis jede*r eine Frage beantwortet hat.

Beispielfragen: „Was meinst du, wie viele von uns…“
…haben ein Haustier?
…spielen ein Instrument?
…waren schon einmal auf einem Zeltlager?
…sind Ministrant*innen?
…haben im Sommer Geburtstag?
…können mit den Ohren wackeln? (unbedingt Probe machen!)
…können gut Witze erzählen? (unbedingt Probe machen!)
…haben Geschwister?
…gehen sonntags meistens in die Kirche?
…sind Mitglied in einem Verein oder Verband?
…haben gerade ihr Handy neben dem Computer liegen?
…haben schon mal in einer Klassenarbeit abgeschrieben?
…hören gerne Heavy Metal?
…freuen sich jetzt schon auf Weihnachten?
…sind Vegetarier? …sind Linkshänder?
…haben einen eigenen Youtube-Kanal?
…können 10 Liegestützen am Stück machen
…haben eine Spielkonsole zuhause?


Worauf muss ich achten?

-

Quelle
Eva-Maria Buchwald

Teilnehmerzahl

ab 5 Personen

Dauer

10 Minuten

Website Rallye (digital)

Die Teilnehmer*innen sollen so zum Beispiel ein Verband besser kennenlernen.

Der*die Moderator*in denkt sich zu einer bestimmten Website, die besser kennengelernt werden soll, Fragen aus. Diese stellt er*sie dann den Teilnehmer*innen zur Verfügung und gibt ihnen ein Zeitlimit, bis wann die Fragen beantwortet sein sollen. Auf jede richtig beantwortete Frage gibt es ein Punkt. Wer die meisten Punkte hat, gewinnt.

Beispielfragen zur KjG Würzburg Homepage:
-In welcher Straße befindet sich die KjG Würzburg?
– Wer bildet die Diözesanleitung?
– Nenne ein Produkt, welches du auf dieser Seite kaufen kannst.
– Nenne 5 KjG Pfarreien.


Worauf muss ich achten?

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Quelle
https://www.kjg-wuerzburg.de/

Teilnehmerzahl

ab 4 Teilnnehmer*innen

Dauer

15 Minuten

Brief an sich selbst (auch digital möglich)

Schreibe einen Brief an dein Zukunfts-Ich!

Durchführung Alle Teilnehmer*innen erhalten Papier und Stift.
Die Teilnehmer*innen benötigen genügend freien Raum um sich darin einen ungestörten Platz zu suchen.
Anschließend schreiben diese einen Brief an sich selbst (zum Beispiel zum Schuljahresanfang mit Reflexion des vergangenen Schuljahres und der Ferien sowie der Wünsche für das neue Schuljahr; analog am Jahresanfang, oder bei einem „Wechsel“ wie einem Schulwechsel, bevorstehender Wechsel in die Pfarrjugendleitung und so weiter).
Jede*r Teilnehmer*in steckt seinen/ihren Brief nun in ein Kuvert, klebt dieses zu und adressiert ihn an sich selbst. Anschließend sammelt der*die Gruppenleiter*in die Briefe ein und bewahrt diese an einem sicheren Platz auf.
Die Briefe werden nach einem festgelegten Zeitraum (1 – 5 Jahre) wieder an die Teilnehmer*innen ausgeteilt.

Tipp Die Attraktivität erhöht sich mit zunehmender Zeit zwischen dem Schreiben und Erhalten des Briefes.

Mit etwas Kreativität kann die Übung auch digital durchgeführt werden. Wenn der Brief z.B. als Datei gesendet wird oder der Handgeschriebene Brief im Anschluss an den*die Gruppenleiter*in versandt wird etc.


Worauf muss ich achten?

Kein*e Teilnehmer*in sollte von einem*einer Anderen den Brief lesen können.

Quelle
KjG-Spielesammlung (KjG Diözesanverband Würzburg)

Teilnehmerzahl

beliebig

Dauer

Je nach Teilnehmer*innenkreativität bis zu 60 Minuten

Materialien

  • - Papier - Briefkuvert und Stifte für alle Teilnehmer*innen

Fan-Spiel; #SpielemitAbstand – die mit „Abstand“ besten Spiele

Spiel zur Auflockerung

Die Gruppe stellt sich auf. Jede*r sucht sich eine*n Gegner*in und spielt Schnick-Schnack-Schnuck. Es gibt nur die Figuren Schere, Stein, Papier. Schere sticht Papier, Papier sticht Stein, Stein sticht Schere, wie üblich.

Es wird jeweils dreimal gespielt, 2:1 gewinnt. Der Gewinner des Duells sucht sich eine*n neuen Gegner*in, der Verlierer wird zum Fan des Gewinners, schließt sich ihm an und feuert ihn beim nächsten Duell mit lautstarken Rufen, Klatschen und Jubel an. Das geht immer so weiter, bis es am Schluss ein finales Duell mit zwei großen Fangruppen gibt und ein*e Gewinner*in ausgespielt ist. 

Eignet sich gut für sehr große Gruppen. 

 

Variation unter Coronabedingungen:

Die Teilnehmenden verteilen sich im gesamten Raum oder außerhalb sehr großzügig. Wenn das Fan-Spiel draußen gespielt wird, können hier auch einzelne „Spielfelder“ mit Kreide markiert werden. Während des Spiels tragen alle TN eine Mund-Nasen-Bedeckung und halten während der einzelnen Duelle genügend Abstand. Durch Handzeichen nach oben machen sich freie Spieler*innen bemerkbar und können sich so schneller finden.

Die Verlierer*innen, die zum Fan werden, stellen sich nach und nach in einem großen Kreis am Rand auf und feuern von außen an. Somit sind die freien Mitspieler*innen besser zu erkennen und können sich besser koordinieren. 


Worauf muss ich achten?

• Raum checken - Raumgröße, ausreichend Abstand zwischen den TN

Grundlegende Gedanken zum Spielen mit Abstand:
• im Vorfeld Gedanken zur Hygiene machen (Hygienekonzept)
• möglichst viel draußen spielen
• Spiele mit Platzwechsel am besten im Stehen planen (Stehplätze markieren)
• Wie stellen wir sicher, dass Abstände eingehalten werden?
Markierungen am Boden (Straßenkreide, Klebeband, Teppichfliesen,...), aber auch
Gegenstände verwenden, mit denen der Abstand verdeutlicht werden kann (z.B. Besen,
Tafel-Lineal,...)
• Spielvarianten suchen, damit möglichst kein Material ausgeteilt oder weitergegeben werden
muss. Falls es doch nötig ist, wird Material usw. mit Einmalhandschuhen ausgeteilt.
• Vorher planen, welche Spiele gespielt werden sollen und wie die TN dazu angeordnet
werden müssen. Dann können im Vorfeld schon verschiedene Grundformen mit Plätzen in
den richtigen Abständen markiert werden, z.B. im Kreis, in einer Reihe.

Quelle
vgl. Spielehighlights, ein Methodenheft der diözesanen Fachstelle Jugendarbeit und Schule https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/

Teilnehmerzahl

Klassengröße

Dauer

5-10 Minuten, je nach Gruppengröße