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Namen verbinden; #SpielemitAbstand – die mit „Abstand“ besten Spiele

Ziele: Kennenlernen untereinander, Kontakte und Gemeinschaft fördern, Kommunikation untereinander fördern, Austausch und Gemeinsamkeiten finden

Die Teilnehmer*innen schreiben auf jeweils 2 kleine Kärtchen ihren Namen und befestigen diese auf einem Plakat jeweils auf der rechten und linken Seite untereinander.

Dann werden die TN aufgefordert, sich einen Gesprächspartner zu suchen. Die gebildeten Paare sollten sich im gesamten Raum verteilen, damit genügend Abstand gewährleistet werden kann und ein möglichst ´ungestörtes´ Gespräch zustande kommt. Es empfiehlt sich eine Mund-Nasen-Bedeckung während des Partnerwechsels zu tragen. Je nach Disziplin der Gruppe und Raumgröße ggf. auch während der Gespräche.

Ziel ist es über gemeinsame Interessen, Wohnort, Fachgebiete etc. ins Gespräch zu kommen und Gemeinsamkeiten zu finden. Haben die TN etwas gefunden, das sie verbindet, dann verbinden sie sich auch auf der Pinnwand miteinander:

Sie ziehen eine Linie vom eigenen Namen zum anderen und schreiben auf die Linie, was sie miteinander verbindet.
Dann wechseln die Partner*innen und wieder werden Gemeinsamkeiten gesucht. So ergibt sich nach und nach ein buntes Gruppenbild, auf das auch in der Pause immer mal wieder zurückgekommen werden kann, um ein Kennenlernen zu ermöglichen.


Worauf muss ich achten?

- Wenn es mehrere TN mit gleichem Vornamen gibt, dann auch den Anfangsbuchstaben oder gesamten Nachnamen auf den Namenskärtchen notieren
- Raum checken - Raumgröße, ausreichend Abstand zwischen den TN
- Vorbereitungszeit einplanen, um Plakat aufzuhängen, ggf. Klebestreifen vorbereiten, Material bereitlegen
- Das Plakat möglichst so anbringen, dass es von jeder Position aus zu sehen ist
- Klassengemeinschaft gut im Blick haben → Ausgrenzung von einzelnen Schüler*innen
- Genügend Zeit für die Gespräche einplanen, damit sich die TN nicht unter Zeitdruck fühlen

Grundlegende Gedanken zum Spielen mit Abstand:
• im Vorfeld Gedanken zur Hygiene machen (Hygienekonzept)
• möglichst viel draußen spielen
• Spiele mit Platzwechsel am besten im Stehen planen (Stehplätze markieren)
• Wie stellen wir sicher, dass Abstände eingehalten werden?
Markierungen am Boden (Straßenkreide, Klebeband, Teppichfliesen,...), aber auch
Gegenstände verwenden, mit denen der Abstand verdeutlicht werden kann (z.B. Besen,
Tafel-Lineal,...)
• Spielvarianten suchen, damit möglichst kein Material ausgeteilt oder weitergegeben werden
muss. Falls es doch nötig ist, wird Material usw. mit Einmalhandschuhen ausgeteilt.
• Vorher planen, welche Spiele gespielt werden sollen und wie die TN dazu angeordnet
werden müssen. Dann können im Vorfeld schon verschiedene Grundformen mit Plätzen in
den richtigen Abständen markiert werden, z.B. im Kreis, in einer Reihe.

Quelle
Diözesane Fachstelle Jugendarbeit und Schule

Teilnehmerzahl

Klassengröße

Dauer

ca. 20 - 30 Min., je nach Gruppengröße

Materialien

  • - großes Plakat,
  • - kleine Kärtchen,
  • - verschiedenfarbige Stifte,
  • - ggf. Klebestreifen oder Pinnnadeln zum Befestigen

Klimawandel-Bingo

Die Gruppenmitglieder sollen in´s Gespräch kommen und auf das Thema eingestimmt werden.

Ziel des Spiels ist es, als erster eine Reihe (waagrecht oder senkrecht) mit Unterschriften gefüllt zu
haben. Um die Unterschriften zu erhalten, müsst ihr euch gegenseitig die Fragen in den Kästchen
stellen. Habt ihr jemanden gefunden, der die Frage eines Kästchens mit ja beantworten kann, so
kann diese Person im Kästchen unterschreiben. Alle Mitspieler dürfen nur einmal pro Blatt unterschreiben!
Wer zuerst eine Reihe mit Unterschriften voll hat, ruft laut „Bingo“ und gewinnt 😉

klimabingo_kinder


Quelle
Vera Bellenhaus (Jugend-Umweltstation KjG-Haus Schonungen)

Medien

klimabingo_kinder PDF, 63.28 KB
 

Zipp-Zapp

Bewegung und Namen einüben

Die Gruppe sitzt im Stuhlkreis. Einer geht in die Mitte, deutet auf jemanden aus dem Kreis und sagt eines der Kommandos: „Zipp“, „Zapp“ oder „Zipp-Zapp“. Bei „Zipp“ muss der Ausgedeutete schnell den Namen seines linken Nachbarn, bei “Zapp” den Namen seines rechten Nachbarn nennen. Ist die Reaktion zu langsam oder die Antwort falsch, muss er in die Mitte. Bei “Zipp-Zapp” tauschen alle die Plätze. Wer in der Mitte übrig bleibt, gibt das neue Kommando.

 

Variation:

Zopp“ – eigener Name

Zepp“ – Name des Schülers in der Mitte

Diese Methode ist der Arbeitshilfe „Praxis 5.0 – Methoden für Tage der Orientierung“ entnommen. Die Arbeitshilfe ist im Juli 2015 vom Referat Jugendarbeit und Schule der kja Würzburg veröffentlicht worden und über die Regionalstelle Würzburg bestellbar.

Coverfoto Praxismappe 5.0 003

 

 


Quelle
Praxis 5.0 - Methoden für Tage der Orientierung, Referat Jugendarbeit und Schule, kja Würzburg

Dauer

10 - 15 Min.

Materialien

  • Stuhlkreis

Vorstellungsrunde

- Kennenlernen
- Vorstellen
- Ankommen - „Jeder hat vor der Gruppe etwas gesagt“
- etwas von sich erzählen, was nicht alle wissen
- Spaß
- Kreativität

Klassischen Vorstellungsrunden haftet oft etwas Langweiliges an. Irgendwie erzählt jeder das Gleiche und die Runde zieht sich wie Kaugummi.

Deshalb ein paar Vorschläge, etwas Pepp reinzubringen:

1. Runde mit Impulsfragen/ Themen

Jeder Teilnehmer sagt seinen Namen und erzählt etwas zum Thema bzw. beantwortet die Frage.

Beispiele:

– Erzähle, wie Du Silvester verbracht hast.

– Was war am letzten Wochenende los?

– „Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft“ Was war gestern/ heute/ morgen? Wie geht es Dir gerade? Was wünschst Du Dir für heute?

– Was ist Dir die letzte Zeit richtig gut gelungen?

– Was ging in letzter Zeit so richtig daneben?

– Was nimmst Du Dir für die „Tage der Orientierung“ vor?

 

2. Doppelgänger

Dies ist eine Vorstellungsvariante gemischt mit einem Schuss Fremdwahrnehmung. Reihum stellt jeder seinen linken Nachbarn in der „Ich-Form“ vor.

 

3. Indianer-Namen

Nach dem Vorbild von „Der-mit-dem-Wolf-tanzt“ nennt jeder seinen Namen und einen Indianer-Namen, der etwas mit der Person zu tun hat. Beispiel: „Ich bin Peter aus Musterstadt und man nennt mich „Der-am-liebsten-The-Big-Bang-Theory-schaut“.

 

4. Partner-Interview

Es bilden sich Paare, die sich gegenseitig interviewen, um Informationen zu geben und zu bekommen, die der Rest der Klasse evtl. noch nicht weiß, z.B. Nummer des Fahrradschlosses, Sternzeichen der Freundin, Lieblings-Zahnpasta, tägliche Rituale usw. Die Partner stellen sich gegenseitig im Plenum vor.

Variation:

Bei der Vorstellung kann eine mit dem Interview-Partner abgesprochene Lüge eingebaut werden. Die Gruppe muss erraten, was gelogen ist.

 

5. In einen Gegenstand schlüpfen

Dies ist eine etwas anspruchsvollere Vorstellungsmethode. Jeder Schüler schickt seinen Geist in einen

Gegenstand oder Kleidungsstück, der ihm gehört, und lässt diesen Gegenstand/Kleidungsstück erzählen und den Besitzer vorstellen.

Beispiel: „Ich bin der Ring von Christine. Sie hat mich in einem Geschäft entdeckt und wollte mich sofort haben. Christine ist 15 Jahre alt und hat einen Hund als Haustier…“

 

6. Smileys

Die Smileys drücken verschiedene Stimmungen aus. Such Dir einen Smiley aus, der Deine momentane Stimmung am besten ausdrückt und schreibe Deinen Namen dazu.

Im Plenum stellt sich jeder mit Namen und mit seiner momentanen Stimmung vor.

Diese Methode ist der Arbeitshilfe „Praxis 5.0 – Methoden für Tage der Orientierung“ entnommen. Die Arbeitshilfe ist im Juli 2015 vom Referat Jugendarbeit und Schule der kja Würzburg veröffentlicht worden und über die Regionalstelle Würzburg bestellbar.

Coverfoto Praxismappe 5.0 003

 


Quelle
Praxis 5.0 - Methoden für Tage der Orientierung, Referat Jugendarbeit und Schule, kja Würzburg

Teamer-Pinnwand / Teamer-Tannenbaum

Ziele sind: Kennenlernen des Teams, Fremdeinschätzung und Kontaktaufnahme zum Team.

Im Vorfeld überlegen sich die Teamer, welche Informationen sie über sich auf die Karten schreiben möchten. Es empfiehlt sich gleiche oder ähnliche Kategorien für alle zu wählen. Fünf bis sieben Zettel pro Person reichen aus. Die Karten sollten von einer Person aus dem Team beschriftet sein, damit die Schüler nicht anhand der Schrift die richtige Person erraten.

Vorschläge für die Infos:

Name

Alter

Studium/Beruf

weitester oder interessantester Reiseort

originelle Vorlieben

besondere Fähigkeiten oder Hobbys

etwas, das Wut oder Ärger hervor ruft

sportliche oder andere besondere Erlebnisse

Die Karten werden in der Mitte des Stuhlkreises ausgelegt oder sie sind schon im Vorfeld unter die Stühle geklebt worden. Das Team sagt noch nicht viel zu sich und bittet die Schüler, sich beliebig Zettel aus der Mitte zu nehmen und dem jeweiligen Teamer auf den Körper zu kleben, von dem sie glauben, dass der Zettel zutrifft. Die Teamer stellen sich etwas auseinander im Kreis auf. Sind alle Zettel verteilt, fängt ein Teamer an und benennt zunächst die richtigen Karten. Die anderen legt er wieder in die Mitte. So verfahren die anderen Teamer nacheinander. Die Schüler dürfen noch einmal raten, indem sie die übrigen Zettel neu verteilen. Nun lösen die Teamer nacheinander die restlichen Karten auf.

Variation für Förderklassen:

Die Teamer haben im Vorfeld des Kurses Fotos ausgedruckt, die ihre Infos verdeutlichen. Für jeden Teilnehmer ist mindestens ein Foto vorhanden. Die Fotos werden den Teamern an die Kleidung geheftet.


Quelle
Methodenmappe des Referats Jugendarbeit und Schule der Diözese Würzburg

Teilnehmerzahl

bis zu 30 TeilnehmerInnen

Dauer

10 Min.