Entspannungsschaukel

Es ist ein Verstrauens-/Kooperationsspiel, dass auf großer Vertrauensbasis zwischen den Teilnehmern das Gefühl von Schweben und Erden für den einzelnen Teilnehmer erfahrbar macht.

1.Teil Schweben: Zwei Reihen von Teilnehmer*innen stehen sich gegenüber, schauen sich an und geben sich die Hände. Jede Reihe sollte aus mindestens fünf Teilnehmer*innen bestehen. Dann knien sich alle hin und der*die erste Teilnehmer*in kann sich auf den Rücken in die Schaukel hineinlegen, schließt die Augen. Die anderen Teilnehmer*inne stehen auf und schaukeln nun den*die Ersten*Erste gleichmäßig hin und her. die Schaukelbewegung sollen sanft und nicht heftig sein. Je ruhiger alle sind, desto intensiver kann der*die Geschaukelte die Übung erleben.

2.Teil Erdung: Nach circa 20-30 Sekunden wird der*die Schwebende wieder sanft zu Boden gelassen. Dann legen alle Gruppenmitglieder ihm eine Hand auf (Arme, Beine, Schultern, bei Männern auch Brust) und drücken ihn relativ fest, so dass deutlich eine Kraft zu spüren ist, ohne dass dies schmerzen darf. Der nunmehr am Bode Liegende wird so für circa 5 Sekunden „geerdet“, auf ein nonverbales Zeichen hin lassen dann alle Gruppenmitglieder gleichzeitig los. Erst dann öffnet der*die Liegende die Augen und kehrt wieder in die Gruppe zurück. Nun ist der*die nächste Teilnehmer*in an der Reihe.

Quelle

Gruppenstunden und Aktionsideen, KjG Diözesanverband Würzburg

Worauf muss ich achten?

Die Gruppe muss sich untereinander vertrauen können. Die Teilnehmer*innen müssen verantwortungsbewusst sein, dürfen keinen Quatsch machen und müssen konzentriert sein. Kein*e Teilnehmer*in darf zum Mitmachen gezwungen werden. Macht die Übung nur, wenn es für alle in Ordnung ist, dass sich die Personen berühren! Wenn es jemanden gibt, der körperliche Nähe nicht mag, dann macht diese Übung nicht.

Teilnehmerzahl

ab 11 Personen

Dauer

ca. 20 Minuten

Materialien

größerer Raum, Turnhalle oder Wiese - Eimer mit Wasser (viel) - Becher - Rohrisolierungen (oder Ähnliches)

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