• 11. November 2015
  • Lambert Zumbrägel
  • 1 Antwort

YouTube Session

YouTube Highlights gemeinsam schauen, Spaß haben und reflektieren. Was macht gute YouTube Videos aus, was ist eigentlich Müll.

300 Stunden Videomaterial wird pro Minute auf YouTube hochgeladen. Da ist eine Menge Mist dabei, aber auch viele Perlen.

Im JUZ, Gruppenraum, oder wo auch immer, kann man ganz leicht einen YouTube Filmeabend machen. Aufgabe für die Kids, sie sollen sich ihre Lieblings YouTube Clips raussuchen. Bedingung, keiner darf länger als 5 Minuten sein. Wenn man es vorbereiten will, dann kann man sie alle vorher in eine Playlist schreiben und dann einfach nacheinander abspielen lassen. Vorteil, man weiß die Lauflänge. Mit Chips und Getränken kann da ein sehr lustiger Kinoabend draus werden.

Will man es spontan machen, dann sollte man am besten mit einem Streamingstick arbeiten, auf den die TN z.B. ihr Handy oder auch Tablets aufschalten können. So können sie mit ihrem eigenem Handy suchen, während ein Film läuft und nach dem Ende sich einfach auf den Monitor oder Beamer schalten und das Video läuft von ihrem Handy. Hat man zwei Tablets kann immer ein Tablet suchen, das andere streamt. So entstehen keine großen Pausen.

Die Leitung sollte am Schluss oder zwischendurch die Videos bewerten lassen.


Worauf muss ich achten?

Es sollte keine öffentlich beworbende Aufführung draus gemacht werden, sonst fällt GEMA Gebühr an! Vielleicht macht es Sinn über den ein oder anderen Clip auch mal zu reden. Je nach Inhalt. Auch die Leitung sollte einen Clip raussuchen. Damit kann sie bewusst Inhalte setzen.

Quelle
cc-by - Medienfachberatung Unterfranken, Lambert Zumbrägel

Teilnehmerzahl

5 - 15 TN

Dauer

je nach Menge der Filme 90 Minuten

Materialien

  • Internetanschluss, YouTube Account, Boxen für den Ton, Beamer oder großen Monitor/Fernseher

Kategorien

One thought on “YouTube Session”

  • Bernd Bohn

Die Idee gefällt mir gut!
Wir holen die Jugendlichen dort ab, wo sie sind, wo sie sich sehr oft bewegen! Gleichzeitig können wir anregen, sich mit dem eigenen Medienverhalten/-konsum auseinanderzusetzen.
Mögliche Fragen könnten sein:
Warum schaue ich diesen Clip an, was macht er mit mir, was löst er aus, worüber ärgere ich mich dabei.
Vielleicht ist es auch sinnvoll, bei Folgeveranstaltungen ein „Oberthema“ vorzugeben, um die Bandbreite der Themen einzugrenzen und eine mgl. Diskussion effektiver zu gestalten.

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