Vertrauen

Begrüßung

Lied: (evtl. Akkordeon etc., Liederbücher sind vor Ort)

Liturgische Eröffnung

  • Kyrie-Rufe
  • Herr Jesus Christus, manchmal gelingt es uns nicht, uns in unserer KJG-Gemeinschaft so zu verhalten, dass alle ihren Platz darin finden können. Herr, erbarme dich!
  • Wir schauen zum Beispiel nur auf unseren eigenen Vorteil und sehen nicht, wenn der andere unsere Hilfe braucht. Christus, erbarme dich!
  • Hilf uns, aufeinander zu achten, so dass wir respektvoll miteinander umgehen. Herr, erbarme dich!
  • Einstieg ins Thema „Vertrauen“ mit dem Lied „Stark“ von „Ich und Ich“ – auf solche Vorbilder wie im Lied beschrieben können wir verzichten (auch im Alltag), weil sie oft gar nicht so stark sind, wie sie es uns eigentlich glauben machen wollen. Eine vertrauensvolle Basis zwischen zwei Menschen muss in einer guten und tiefen zwischenmenschlichen Beziehung gründen – so wie sie in der folgenden Geschichte beschrieben wird.

Als Lesung hören wir deshalb nun die Geschichte: „Der Seiltänzer“:

Ein Seiltänzer balancierte einst – mit Stab, aber ohne Netz – hoch über dem Marktplatz einer großen Stadt. Die Menge tief unten hält den Atem an. Doch der Mann geht weiter – Schritt für Schritt – bis zum sicheren Ziel. Tosender Applaus brandet empor. Die Menge jubelt. “Zugabe”, rufen die Leute. Immer lauter wird ihr Geschrei. Da nimmt sich der Seiltänzer eine Schubkarre, steigt noch einmal auf’s Seil und fragt die Menge: “Glaubt ihr, dass ich’s damit auch schaffe?” “Na klar”, rufen die Leute, “kein Problem” “Gut”, ruft der Mann zurück, “wer von euch setzt sich dann in die Schubkarre?” Das Geschrei der Menge verstummt, verwandelt sich in entsetztes Schweigen. Keiner will in die Schubkarre steigen. Wirklich keiner? Doch, da meldet sich ein kleiner Junge! Die Leute wollen ihn noch warnen, doch zu spät. Der Junge steigt in die Schubkarre, und der Seiltänzer beginnt mit seiner abenteuerlichen Fahrt. Da plötzlich, ein Windstoß. Er rutscht, verliert die Schubkarre. Doch nein, er hat sich schon wieder gefangen. So balanciert er Schritt für Schritt bis zum sicheren Ziel. Es folgt einer donnernder Applaus, noch lauter als zuvor. Die Menge bestürmt den Jungen: “Hast du denn keine Angst gehabt – mit einem fremden Mann auf dem Seil?” “Wieso denn?”, sagt der Junge. “Das ist doch mein Vater!”

Lied

  • Evangelium: Die Stillung des Seesturms (Mk 4, 35-41) – aus der Volxbibel
  • Kurze Ansprache von mir dazu

Lied

  • Praktische Übung: Vertrauensfall
  • Fürbitten (frei formuliert, ansonsten einfach Stille)
  • Vater Unser
  • Schlussgebet (frei von mir formuliert)
  • Segen

Lied


Quelle
Thorsten Kapperer (2012), Regionaljugendseelsorger für das Dekanat Bad Neustadt

Gedanken zu „Vertrauen“

  • Ruth Rönsch

hallo.
ich habe eine frage :
welches könnte ein “vertrauensfall” zum darstellen sein ??
bitte ein paar anregungen für unseren konfirmandenvorstellungsgottesdienst mit
der vorlage hier.
danke.
danke auch, wenn sie das sehr schnell machen könntern.
gruß
ruth rönsch

  • Ruth Rönsch

beitrag ist an sich gut, aber es wäre schön, wenn doch mehr praktische vorschläge dabei wären.

  • Fundus-Team

Hallo Frau Rönsch,

ein Vertauensfall, wie in der Geschichte gezeigt kann vieles sein, z.B. auch sich bei einer Hausarbeit auf die/den MitschülerInn verlassen oder ein Gebet vor einer schweren Prüfung.
Man könnte dies mit einem Parcour darstellen. Ein/e TeilnehmerInn (TN) führt, der/die andere hat die Augen verbunden. Hier ist wichtig, dass sich die TN aufeinander verlassen können und die Übung ernst nehmen.

Beste Grüße,
Ihr Fundusteam

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