Thema: „Die Erde ist freundlich, warum wir eigentlich nicht?“

Vorlage für einen Jugendgottesdienst zum Thema: „Die Erde ist freundlich, warum wir eigentlich nicht?“

Einzugslied:

  • Nr. 45, Str. 1+2 (Wo Menschen sich vergessen)

Liturgische Eröffnung und Begrüßung!

  • Zur Einstimmung ins Thema: PPP „Mutter Erde“ (gekürzt bis inkl. Folie 21, dazu auf dem Keyboard Hintergrundmusik – nicht die Musik der PPP nehmen)

Lied:

  • Nr. 73, Str. 1-3 (Laudato si)

Biblischer Text:

  • Gen 1, 1-12 (aus der Volxbibel)
  • Kurzansprache zum biblischen Text (Gott bejaht die Erde von Anfang an)

Lied:

  • Ein Stück vom Himmel (Grönemeyer)

Impuls:

  • Jeder bekommt einen Zettel und darf darauf seine Gedanken zu folgender Frage schreiben: „Was können wir in unserer konkreten Umgebung dafür tun, dass wir freundlich zur Umwelt sind?“ Dazu spielt Thorsten wieder leise Meditationsmusik auf dem Keyboard. Der Zettel bleibt bei jedem und wird nicht laut vorgelesen. Er soll sozusagen als „Hausaufgabe“ dienen.

Fürbitten:

  • Als Bestärkung seinen Vorsatz auch umzusetzen und um noch weitere Ideen für ein umweltbewusstes Leben zu bedenken, kommen wir nun mit unseren Fürbitten vor Gott. Die Fürbitten enthalten einige konkrete Beispiele wie du der Umwelt gegenüber freundlich auftreten kannst. Denn wenn der Rest der Welt so leben und konsumieren würde wie die Europäer es tun, bräuchten wir die Ressourcen von drei Planeten! Du kannst etwas bewirken – Veränderungen fangen bei dir selbst an:
  • Besser leben in der Genügsamkeit: Wir in Deutschland verbrauchen mehr als wir tatsächlich brauchen. Dazu kommt die weltweit wachsende Bevölkerungszahl und der immer größere Einfluss unserer Konsumkultur. Beides treibt die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen weiter in die Höhe. Lange wird die Erde unsere Konsumgewohnheiten nicht mehr ertragen können. Wir können dem entgegenwirken, in dem wir versuchen, etwas genügsamer zu leben. Dies kann zum Beispiel gelingen, indem wir versuchen keine gekauften Lebensmittel wegzuwerfen. Herr, hilf uns dabei, nur so viel einzukaufen, wie wir auch tatsächlich brauchen!
  • Energiebewusst leben: Der einfachste und schnellste Weg etwas gegen den Klimawandel zu tun, unsere Energieversorgung zu sichern und Strom- und Heizkosten niedrig zu halten, ist eine Verbesserung der Energie-Effizienz. So müssen wir uns alle fragen, wie wir bei uns zu Hause Energie sparen können. Müssen zum Beispiel immer alle Lichter brennen im Haus und können wir nicht mal darauf achten, Lichter auszuschalten, die gerade nicht gebraucht werden? Herr, lass uns achtsam dafür sein!
  • Umweltbewusst einkaufen: Betrachtest du dich als bewussten Käufer? Vergleichst du angesichts der großen Auswahl in den Regalen Preis und Qualität? Machst du dir Gedanken über die Umweltbelastung eines Produkts? Wer nachhaltig leben möchte, muss als Konsument nicht nur entscheidenm wieviel er kauft, sondern auch was er kauft. Das EU Öko-Label kann hier eine gute Hilfe sein, ist es doch ein Zeichen für strenge Umweltkriterien. Herr, lass uns sensibel dafür sein!

Erster Impuls zum konkreten Handeln (als Ergänzung zu dem, was wir schon auf die Zettel geschrieben haben):

  • Lied „Deine Schuld“ von den Ärzten (abspielen per Beamer, nicht das Video).
    Die Leute bekommen den Text ausgeteilt zum Mitlesen.

Vater Unser

Zweiter Impuls zum konkreten Handeln:

  • Filmausschnitt „Willi in Tansania“ (von der Sternsingeraktion 2013) zum Thema Wasser (Minuten 21:46 bis 25:10) – über Beamer zeigen
  • Schlussgebet und Segen (frei formuliert)

Vermeldungen:

  • Dank an alle
  • Give-away (Blumen Samen für jeden – beschriftet mit dem Thema dieses Jugendgottesdienstes).
Schlusslied:
  • Nr. 47, alle Strophen (Danke für diesen guten Abend)

Quelle
Thorsten Kapperer (2013), Regionaljugendseelsorger für das Dekanat Bad Neustadt

Dauer

ca. 1 Std.

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