Jugendgottesdienst „steh auf!“ Fastenzeit 2006

Jugendgottesdienst in der Fastenzeit.
Es gibt Probleme in der Welt, diese kann amn nicht einfach überspielen oder ignorieren. Wie ging Jesus damit um...
(Litfassgottesdienst)

ANKOMMEN

Wie wird deutlich, dass es losgeht?

Begrüßung der TN (TN schreiben ihren Namen auf Creppband)

MOTIVATIONSPHASE

Was kann man tun, dass Jugendliche das Gefühl haben, das bringt mir was ?
Ein erster Eindruck muss entstehen, wie das Thema Jugendliche persönlich betrifft

Einladung zum chillen:

  • TN legen sich relaxt vor einen Fernseher/Beamer
  • es gibt Chips und Cola (o. ä.) in Bechern

Fernsehprogramm läuft:

  • zuerst was „Seichtes“
  • dann dazwischen Berichte über Tod und Schicksale
  • Schnitte werden mit der Zeit immer schneller
  • Radio beginnt ebenfalls zu dröhnen

SENSIBILISIERUNGSPHASE

Jugendliche können Eindrücke sammeln, wahrnehmen, sich etwas erarbeiten, ihren Standort bestimmen, tiefer gehen, verschiedene Perspektiven einnehmen…

Schnitt/Ende des Programms:

  • TN werden eingeladen, sich ganz hinzulegen und Augen zu schließen:
  • Was geht gerade in mir vor?“
  • Was ist mir hängen geblieben?
  • Wie geht´s mir gerade?

Gebet/Text:

Wenn die Superstars superglatt und superglänzend
aus dem Fernseher lächeln,
wenn die Politiker angesichts der großen sozialen Probleme mit Souveränität zu blenden versuchen,
wenn mit Pomp, Glanz und Gloria Messen für Massen zelebriert werden,
wenn die makellose Show zum Maßstab des Lebens wird,
…dann möchte ich mit Schmirgelpapier an all diesen Fassaden kratzen, die morgen schon abblättern und übermorgen rosten werden.
Ich möchte schauen und wissen, was wirklich dahinter ist.
Und ich möchte laut und vernehmbar „Nein“ sagen:
Nein, das Leben läuft nicht glatt und glänzend.
Die Probleme sind nicht mit ein paar coolen Sprüchen aus der Welt zu schaffen
Und Christus hat sich die Hände dreckig gemacht: mit Spucke, mit Erde, mit eitrigen Wunden. Er hat sich zu den Ärmsten gesellt und sie umarmt.

MOMENT DES INNEHALTENS

Beziehung zu Gott bewusst aufnehmen durch Stille, Gebet, Deutung non-verbal

Steine:

  • pass auf, was du spürst und wahrnimmst
  • Was bedrückt mich wirklich in meinem Leben? Nehm ich das noch wahr?
  • Stein: Beruf/ Schule
  • Stein: Partnerschaft/ Liebe
  • Stein: frei

Einladung:

  • Steine zu spüren, wahrzunehmen, was geht ab/was fühle ich?

ENTDECKUNGSPHASE UM DEN SCHRIFTTEXT

Jugendliche sollen die frohe Botschaft entdecken und werden animiert damit in Kontakt zu kommen

Evangelium:

  • Lk 8, 49-56

PHASE DES VERWEILENS

Jugendliche sollen die Zeit haben, die Wirkung der frohen Botschaft wahrzunehmen und eigene Ausdrucksmöglichkeiten finden. Fürbitten und Vaterunser sind wichtige Elemente dabei.

„Auferweckung“

  • TN werden nach und nach bei ihrem Namen angesprochen und berührt und von ihren Steinen befreit.

Einladung zum Feiern („Tisch“ wurde bereits vorbereitet)

Lied: Wie ein Fest nach langer Trauer

Dankgebet: Anweisung für Christen, Ostern zu feiern.

Dieses Fest
muss ein solches Gewicht haben
dass es die Toten auferweckt
es muss sie anrühren
es muss sie auf uns aufmerksam machen
es muss so schön sein
dass es unsere Wände durchbricht
unsere tausend Wände

Ostern ist der Aufstand
gegen alle Wände
die Menschen von Menschen trennen
Ostern ist der Aufstand gegen den Tod.

Einladung zum Essen:

  • mit „schönen“ Essen und „gutem“ Wein
  • Möglichkeit zu erzählen
  • „give away“ kleine Steine mit Evangelium und Credo
  • Vaterunser

Freie Fürbitten oder Credo (gemeinsam beten):

Wir glauben an Gott
unseren guten Vater,
der unsere Erde und uns erschaffen hat.
Er steht zu uns, auch wenn wir
manchmal an ihm zweifeln
und seine Existenz in Frage stellen.

Wir glauben an den allgegenwärtigen
Geist, die Kraft unserer Gemeinschaft,
die Leben schafft und Leben schützt,
die aufsteht gegen all das Unrecht
auf dieser Welt,
die trennenden Mauern einreißt
und zur Versöhnung beiträgt.

Und an Jesus Christus,
unseren Bruder und Sohn Gottes,
der die Erde mit dem Himmel verbindet,
der gelitten hat unter der Schwachheit
der Menschen,
der gekreuzigt wurde vom fehlenden
Vertrauen
und der gestorben ist an lähmender
Angst.

Er ist begraben unter Gleichgültigkeit
und hinabgestiegen in das Reich seines
Vaters um uns zu erlösen.

Er ist auferstanden,
er ist mitten unter uns.
Auch heute, hier und jetzt!

ABSCHLUSS

  • Segen
  • Schlusslied: Durch das dunkel hindurch

Quelle
Jugendgottesdienstordner der kja Würzburg

Materialien

  • Fernseher/Beamer
  • Radio
  • Videofilm
  • Musik
  • Chips
  • Creppband
  • Plastikbecher
  • Cola (o. ä.)
  • große Steine
  • kleine Steine
  • Decken und Tücher
  • schöne Sachen zum Essen
  • Gläser
  • Liedblatt
  • Gitarre
  • Give away

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