Null Mobilität?

CO2-Fasten = Null Mobilität?

Mobilität ist für mich ein ganz wichtiges Thema – ob im Alltag oder natürlich bei meinem großen Hobby, dem Reisen. Zwangsläufig kann man da schnell ein recht volles CO2-Konto zusammenbekommen. Aber Mobilität kann sich auch CO2-sparsamer und damit klimafreundlicher gestalten lassen. Ich habe mir dazu in letzter Zeit ganz persönlich Gedanken gemacht, wenn ich die wahrnehmbaren klimatischen Veränderungen, die Diskussionen um weltweite Klimaschutzabkommen und die verschiedenen Zukunftsszenarien unserer Erde in den Blick genommen habe.

Tagtäglich stellt sich für mich am Morgen die Frage. Ganz bequem im Auto auf die Arbeit oder etwas eingeengt mit Stehplatz im Bus oder oftmals noch in Dunkelheit und Kälte auf´s Fahrrad? Zugegeben die letzte Variante ist gerade im Herbst und Winter nicht die aller Schönste, manchmal auch gar nicht empfehlenswert. Aber warum nicht im Frühjahr oder Sommer. Viel langsamer ist man nicht, im Gegenteil man spart sich Nerven im Stau und bei der Parkplatzsuche, hat ein bisschen Entspannung, vielleicht sogar Urlaubsfeeling, tut was für sich und seine Gesundheit, spart sogar etwas Geld und erzeugt keine bösen Abgase – ein kleiner Beitrag für unsere Umwelt! Also überlegt es Euch doch mal in diesem Frühjahr, das hoffentlich bald beginnt, ob das nicht mal was für Euch wäre. Wenn es das Wetter nicht hergibt oder die Strecke einfach zu lange ist, dann sind Öffentlichen, ob Bus oder Bahn – zumindest auf einem Teilstück – eine gute Option. Das Tolle: man trifft immer wieder nette Menschen oder hat noch ein bisschen Zeit für sich persönlich. Stress um Straßenverkehr und Parkplatz besteht auch hier weniger.

Ebenso für Reisefreudige bietet sich eine breite Palette CO2-freundlicherer Fortbewegungsmittel, ohne auf warmen Sandstrand oder die große Welt verzichten zu müssen, und stattdessen am heimischen Badesee oder im durchaus schönen Frankenland versauern zu müssen. Wie wäre es denn sportlich mit einer Radtour nach Italien oder Paris. Es gibt ganz ausgezeichnete Radwege mit tollem Panorama. Teilstücke kann man auch bequem mit der Bahn zurücklegen. Überhaupt sind Bahn und – neuerdings – Bus ein gutes, günstigeres und oftmals gar nicht zeitintensiveres Verkehrsmittel, wenn man innereuropäisch verreisen möchte – und sogar ohne viel und oft umsteigen zu müssen. London oder Barcelona, Südfrankreich oder Toskana sind so allemal zu schaffen – für Abenteuerfreudige sogar noch viel mehr.

Überzeugt Euch einfach selbst!

Mobilität – ein Beitrag, bei dem man sicher seine CO2-Bilanz deutlich aufbessern kann.

 

 


Quelle
Lukas Götz für die CO2-Fastenaktion

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