Liebes-ABC

- Hinführung zum Thema Liebe, Partnerschaft und Sexualität
- Klärung von Begriffen

Jede der Gruppen bekommt den Auftrag zu jedem Buchstaben des Alphabets mindestens einen Begriff zu schreiben der mit dem Thema Liebe, Partnerschaft und Sexualität zu tun hat. Wenn alle Gruppen ihr Alphabet bearbeitet haben werden nacheinander die Begriffe zu den jeweiligen Buchstaben von einem aus der Gruppe vorgelesen. Die Aufgabe der Teamer ist es, Begriffe, die vermutlich nicht allen bekannt sind, von der Gruppe erklären zu lassen.

Variation:

Dieses Spiel kann man auch als einen Wettkampf gestalten. Dazu werden alle Alphabete in einer Höhe entweder auf Tische gelegt oder an die Wand geklebt. Die jeweilige Gruppe muss sich in einiger Entfernung hinter eine Linie stellen. Nun darf immer einer der Gruppe nach vorne rennen und einen Begriff bei dem Buchstaben seiner Wahl aufschreiben. Der nächste Spieler aus seinem Team darf erst loslaufen, wenn der vorherige wieder zurück hinter der Linie ist. Die Gruppe, die als erste bei allen Buchstaben einen Begriff hat, hat gewonnen. Die Auswertung funktioniert im nachhinein genauso wie in der anderen Fassung.

Diese Methode ist der Arbeitshilfe „Praxis 5.0 – Methoden für Tage der Orientierung“ entnommen. Die Arbeitshilfe ist im Juli 2015 vom Referat Jugendarbeit und Schule der kja Würzburg veröffentlicht worden und über die Regionalstelle Würzburg bestellbar.

Coverfoto Praxismappe 5.0 003


Worauf muss ich achten?

Methoden zum Thema "Liebe, Partnerschaft und Sexualität" berühren schnell persönliche Intimitätsgrenzen. Daher ist es notwendig vorher einige Regeln klarzustellen, wie das Thema gemeinsam bearbeitet wird. Diese sollten auch im Sinne der Prävention sexualisierter Gewalt Standard in der Gruppenarbeit sein.

1. Alles Gesprochene bleibt im Raum. Nichts wird davon dritten weitererzählt.
2. Alles ist freiwillig! Niemand wird zu einer Antwort oder Handlung gezwungen, die er oder sie nicht will.
3. Es werden nur Fragen gestellt, die man selbst auch beantworten würde!
4. Fragen werden allgemein gestellt z.B. als anonyme Abfrage
5. Es gilt Wertschätzung und Toleranz gegenüber den Meinungen und Sichtweisen der Gruppenmitglieder.
6. Intimität wahren: Jede und jeder hat ein anderes empfinden, was für ihn oder sie intim ist. Diese Grenze wird geachtet!

Quelle
Praxis 5.0 - Methoden für Tage der Orientierung, Referat Jugendarbeit und Schule, kja Würzburg

Dauer

30 Min.

Materialien

  • Kleingruppen mit ca. 10 Personen, für jede Gruppen ein DIN A3 Blatt mit allen Buchstaben des Alphabets untereinander

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