Drei Freiwillige

Teilnehmer müssen versuchen in eine bestehende Gruppe hinein zu kommen, verstehen aber nicht alles. Ab 13 Jahre.

Drei Freiwillige melden sich und verlassen mit der Moderatorin den Raum . Die 3 Kinder bekommen die Spieleanweisung, sich möglichst schnell am Gespräch der Gruppe drinnen zu beteiligen. Davon wissen die die zurückgebliebenen Kinder nichts. Diese bekommen eine andere Anweisung, die wiederum den drei Freiwilligen nicht bekannt ist. Sie sollen sich über ein Thema miteinander unterhalten und dabei ein bis zwei Begriffe durch Codewörter austauschen, z.B. unterhalten sie sich über Hunde und sagen statt “Hund” immer “Auto” oder statt “spielen” immer “rumsitzen”. Nun wird die erste Freiwillige hereingebeten und bemüht sich darum integriert zu werden. Wenn sie erfolgreich war kommt die Zweite, dann die Dritte.
Wichtig: Die Übung endet mit einem Gruppenapplaus für die Freiwilligen, damit  ihnen der Druck wieder etwas genommen wird.

 

Anschließende Diskussionspunkte:
Welche Gefühle sind bei dir entstanden?
Wie lange hat die Übung geschätzt gedauert?
Was war hart oder hat dich verletzt?
Wie fühlt sich das an, wenn man ausgegrenzt wird?
Hat die Übung etwas mit dem Alltag zu tun? An welcher Stelle und warum?
Was können Gründe sein, warum Menschen andere ausgrenzen?


Worauf muss ich achten?

Die Übung endet mit einem Gruppenapplaus für die Freiwilligen, damit ihnen der Druck wieder etwas genommen wird.
Dies ist eine Übung und kein Spiel - eine Reflexion am Ende ist wichtig und auch während des Spiels müssen die Gruppenleiter auf das Befinden der Teilnehmer achten.
Es sollte nur Themenbezogen durchgeführt werden und nicht einfach als Spiel oder Übung für Zwischendurch!

Quelle
girl guide 01/2012 zum Thema sehen-urteilen-handeln

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