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Pferderennen

Die Gruppe simuliert im Sitzen ein Pferderennen und führt verschiedene Kommandos aus. Geeignet für sehr wenige und sehr viele Teilnehmenden, ohne Material und platzsparend.

Es gibt eine Spielleitung die Kommandos gibt, die Teilnehmenden machen mit.
Alle stehen oder sitzen im Kreis. Die Spielleitung beschreibt ein Pferderennen, die Teilnehmenden sind die Pferde mit ihren Reitern. Die Grundbewegung soll das Galoppieren der Pferde simulieren: Alle schlagen sich mit den Händen auf die Oberschenkel. Dann kann die Spielleitung verschiedene Kommandos einführen:

  • Rechtskurve: Alle lehnen sich nach rechts
  • Linkskurve: Alle lehnen sich nach links
  • Hindernis: Hoch springen und dabei die Arme hoch werfen
  • Zuschauertribüne: Alle jubeln und applaudieren
  • Paparazzi: Alle formen mit Zeigefinger und Daumen eine Kamera vor ihrem Gesicht und sagen „klick klick“
  • Queen: Alle winken, wie die Queen das tut
  • Tunnel: Alle ducken sich
  • Die Liste kann unendlich erweitert werden, werdet kreativ!

Wenn die Spielleitung alle Kommandos einmal vorgeführt hat, kann es los gehen.

Die Spielleitung sagt: Alle Pferde marschieren an den Start. Dabei schlagen sich alle schon langsam auf die Oberschenkel. Dann halten alle die Hände nochmal still. Die Spielleitung sagt: Auf die Plätze, fertig, los! Formt mit den Händen eine Pistole und macht „Peng“ für den Startschuss. Dann klatschen sich alle schnell auf die Oberschenkel. Die Spielleitung sagt immer wieder Kommandos an, die alle schnell ausführen. Danach wird immer wieder auf die Oberschenkel geklopft. Um die Geschwindigkeit zu erhöhen, kann es auch z.B. Doppelhindernisse geben, so dass alle zwei mal hintereinander hoch hüpfen.

Zum Schluss gibt’s noch einen Zielsprint. Alle klatschen sich noch schneller auf die Oberschenkel. Wenn die Spielleitung ruft „Ziel!“ Gibt’s noch ein Siegerfoto: Alle grinsen und machen mit den Händen ein Victoey-Zeichen.


Worauf muss ich achten?

Je mehr die Spielleitung die Geschichte ausschmückt, umso mitreißender ist sie für die Teilnehmenden

Quelle
BDKJ-Diözesanverband-Würzburg

Teilnehmerzahl

ab 2 bis unbegrenzt

Dauer

10 Minuten

Spinnennetz

Die Teilnehmenden müssen gemeinsam von einer Seite eines aufgespannten Netzes auf die Andere kommen und dafür gut zusammen arbeiten.

Aus Seilen wird zwischen zwei Bäumen oder Pfosten ein Netz aufgespannt. Die Aufgabe ist nun, dass alle Mitglieder der Gruppe von der einen Seite auf die andere Seite kommen. Dabei darf das Netz nicht berührt werden und jede Netzöffnung darf nur einmal genutzt werden. Berührt eine Person das Seil, muss sie zurück zum Ausgangspunkt und bekommt ein Handycap: eine Augenbinde, angebundene Arme/ Beine o. ä.

Ziel der Übung ist es, gemeinsam eine Strategie zu entwickeln, um das Problem anzugehen und zu lösen.

Im Nachgang kann die Übung mit folgenden Fragen reflektiert werden:

– Wie hat die Gruppe zusammen gearbeitet?

– Wann habt ihr nicht gut zusammen gearbeitet?

– Was hat dabei geholfen, die Aufgabe gut zu lösen? Was war hinderlich?


Worauf muss ich achten?

- Für diese Übungen sollte die Gruppe sich bereits einige Tage kennen, da hier gute Zusammenarbeit gefordert ist und Personen evtl. hoch gehoben werden müssen
- Wenn Teilnehmende hoch gehoben werden, ist sicher zu gehen, dass sie nicht runter fallen, die Teilnehmer*innen gegebenfalls sichern
- Handycaps "freiwillig" verteilen. Wenn jemand z.B. keine Augenbinde möchte, kann ein*e andere*r aus der Gruppe übernehmen
- Beschädigung von Bäumen vermeiden

Im Mittelpunkt der Übung steht die Zusammenarbeit des Teams. Diese sollte danach reflektiert werden.

Quelle
BDKJ-Diözesanverband Würzburg

Teilnehmerzahl

8 - 15

Dauer

20 - 30 Minuten

Materialien

  • Seil Augenbinden und Tücher für die Handycaps

Der blinde Mathematiker

Die Gruppe muss durch Absprachen blind ein Quadrat bilden.

Alle Gruppenmitglieder kriegen die Augen verbunden und halten sich an einem Seil fest. Sie müssen jetzt versuchen, ein Quadrat zu bilden. Wenn die Teilnehmenden glauben, die Aufgabe erfüllt zu haben, dürfen sie die Augenbinden abnehmen und das Ergebnis betrachten. Danach sollte die Übung reflektiert werden.

Mögliche Reflexionsfragen sind:

– Ist mir die Lösung der Aufgabe schwer gefallen?

– Welche Schwierigkeiten haben sich beim Lösen der Aufgabe ergeben? Was war hinderlich beim lösen der Aufgabe?

– Was hat dabei geholfen, die Aufgabe gut zu lösen?

– Wie habe ich mich bei der Übung gefühlt? Welche Rolle habe ich eingenommen?

Um es leicht zu machen, können die Teilnehmenden bereits im Kreis stehen, wenn es schwer sein soll, werden sie in einer Linie aufgestellt. Das Gelingen der Aufgabe erfordert viel Kommunikation und Absprache.

 


Worauf muss ich achten?

Die Teamer sollten darauf achten, dass sich niemand durch stolpern o.ä. verletzt. Bei Kooperationsspielen treten die verschiedenen Rollen in Gruppen immer wieder deutlich hervor. Eine Reflexion der Rollen und Zusammenarbeit ist deshalb im Nachgang immer empfehlenswert.

Quelle
BDKJ-Diözesanverband Würzburg

Teilnehmerzahl

ab 15

Dauer

15 - 20 Minuten

Materialien

  • - Augenbinden - Seil

Seilbrücke

Die Teilnehmenden bauen gemeinsam aus einem Seil eine Brücke und überqueren sie. Im Fokus der Übung steht die Kommunikation und die gegenseitige Unterstützung in der Gruppe .

Die Teilnehmenden kommen in einen Raum in dem ein Seil schlangenförmig ausgelegt ist. Die Spielleitung erklärt ihnen die Aufgabe: Die Gruppe muss versuchen, aus dem Seil eine Brücke zu bauen, über die jede Person drüber gehen kann. Die Brücke darf nicht auf dem Boden liegen, sondern muss in der Luft sein. Als Material hat die Gruppe dabei nur sich selbst und das Seil, es dürfen keine anderen Hilfsmittel verwendet werden. Bevor es los geht, gibt die Spielleitung noch den Hinweis, dass niemand über die Brücke gehen darf, bevor die Spielleitung ihr okay gegeben hat. Wenn es los geht, sollte die Spielleitung sich mit Tipps zurück halten, und die Gruppe erstmal sich selbst überlassen. Wenn es garnicht klappt, kann die Spielleitung den Rest der Gruppe auf eine gute Idee einer Person aufmerksam machen oder einen Tipp geben, wie die Brücke gelingen kann.

Es gibt keine „Muster-Brücke“, grundsätzlich hat es sich aber bewährt, das Seil zu weben oder Knoten zu binden, so dass links und rechts Schlaufen übrig sind, die die Gruppenmitglieder halten können.

Wenn die Spielleitung die Gruppe abgesegnet hat, gehen die Gruppenmitglieder nacheinander über die Brücke. Dabei sollte ein*e Gruppenleiter*in helfen, indem sie der Person, die über die Brücke geht, die Hand zur Stütze gibt. Das Ziel sollte sein, dass alle über die Brücke gehen. Falls jemand partout nicht möchte, kann man Joker anbieten: „Wenn in den nächsten 2 Minuten noch 3 Personen über die Brücke gehen, ist die Aufgabe gelöst“ oder „3 Personen dürfen sich einen Ersatz suchen, der für sie über die Brücke geht“.

Die Schwierigkeit der Aufgabe liegt zu Beginn in einer guten Kommunikation in der Gruppe, damit alle Vorschläge zum Brückenbau gehört werden. Später ist die gegenseitige Unterstützung notwendig, damit alle sich trauen, über die Brücke zu gehen.

Die Übung sollte danach reflektiert werden. Mögliche Fragen hierzu sind:

– Ist dir die Übung leicht gefallen?

– Welche Schwierigkeiten ergaben sich bei der Ideensammlung für den Brückenbau?

– Welches Verhalten war für das Gelingen der Übung förderlich? Welches hat das Gelingen erschwert?

– An Personen, die sich zunächst nicht getraut haben: Was hat dir dabei geholfen, die Brücke doch noch zu überqueren?

– Wie hat die Gruppe bei der Übung zusammen gearbeitet?


Worauf muss ich achten?

Es müssen alle Dinge aus der Umgebung entfernt werden, auf die eine Person stürzen könnte.

Das Seil muss in einem guten Zustand sein (wir empfehlen ein TÜV geprüftes Seil, mit für die Personenanzahl entsprechender Stärke), da es einiges an Spannung aushalten muss.

Beim Überqueren der Brücke sollte darauf geachtet werden, dass die Person, die die Brücke überquert, immer von einer anderen Person gestützt wird, damit sie sich nicht verletzt. Zusätzlich sollte sie darauf hingewiesen werden, auf die Knoten(punkte) der Brücke zu treten, da sie sonst leicht in Löcher treten kann.

Die Personen, die die Brücke halten, sollten darauf hingewiesen werden, sich das Seil nicht um Körperteile zu wickeln. Durch die Zugkraft, wenn jemand über die Brücke geht, kann das leicht zu Quetschungen führen.

Teilnehmer*innen mit Übergewicht trauen sich oft zunächst nicht, über die Brücke zu gehen. Es sollte darauf geachtet werden, dass niemand wegen seines Gewichts ausgelacht oder verletzt wird.

Wenn die Gruppe zu Beginn erstmal ideenlos ist, wendet sie sich oft an die Gruppenleitung, um Tipps zu erfragen. Die Gruppenleitung sollte sich damit zunächst zurück halten und die Gruppe dazu ermutigen, gemeinsam zu überlegen und kommunizieren.

Quelle
BDKJ-Diözesanvorstand Würzburg

Teilnehmerzahl

12 - 30

Dauer

ca 45 - 60 Minuten

Materialien

  • Seil (Länge je nach Größe der Gruppe, bei einer sehr großen Gruppe sind evtl. auch 2 Seile nötig)

Alaska-Baseball

Ein Bewegungsspiel, bei dem das schnellste Team gewinnt.

Alaska-Baseball ist ein Bewegungsspiel, das man am besten im Freien spielt, weil man viel Platz benötigt. Außerdem braucht es eine Spielleitung, die den Überblick behält und Punkte zählt.

Die Teilnehmenden werden in zwei Gruppen aufgeteilt (zum Beispiel Team Bär und Team Elch).

Team Elch bekommt zu Beginn den Ball. Eine Person des Teams wirft den Ball so weit sie kann weg. Dann geht es für beide Gruppen richtig los:

Team Elch bildet eine Menschentraube, stellt sich also möglichst dicht zueinander auf. Die Person, die geworfen hat, beginnt um diese Menschentraube herum zu rennen. Die Spielleitung zählt die Runden, die die Person geschafft hat.

Team Bär, also das gegnerische Team, muss in dieser Zeit zum Ball rennen und sich in einer Reihe hintereinander aufstellen. Die erste Person gibt dann den Ball durch seine Beine nach hinten weiter, bis der Ball bei der letzten Person angekommen ist. Die letzte Person hält dann den Ball in die Höhe und ruft laut „Stopp!“

Dann muss die Person aus Team Bär aufhören zu rennen, die Spielleitung merkt sich die geschafften Runden.

Jetzt werden die Rollen getauscht: Die letzte Person aus Team Bär wirft den Ball jetzt so weit sie kann weg und das Team bildet die Menschentraube. Team Elch rennt jetzt zum Ball und gibt ihn von Person zu Person durch.

Die Spielleitung beendet das Spiel nach einigen Runden – man muss sehr viel rennen, deshalb dauert das Spiel meistens nicht besonders lang. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt!

Beim Spiel zeigt sich immer wieder, dass umso mehr Punkte gesammelt werden, umso besser die Teilnehmenden in den Gruppen kommunizieren und aufeinander achten.


Worauf muss ich achten?

Wenn Autos o.ä. in der Nähe stehen, gilt es aufzupassen, dass durch den Ball nichts kaputt geht.

Quelle
Quelle: BDKJ Diözesanverband Würzburg

Teilnehmerzahl

ab 10 Personen

Dauer

15 Minuten