All posts by Linda Süßmeier

Junge soziale Tauschbörse

Tausch dich glücklich!

Ihr könnt ganz viel, habt viele Talente und Stärken und seid alle individuell.
Aber nicht jede*r kann alles und manchmal ist die Hilfe eines anderen*einer anderen goldwert.
Aber dann ist wieder das nächste Problem, das Gold um denjenigen zu zahlen, ist auch nicht immer da.

Überlegt euch was man alles so tauschen könnte und organisiert eine Tauschaktion hierfür.

Ihr wisst noch nicht so ganz was ihr tauschen könntet?
Einige Gedankenanstöße:
Nachhilfeunterricht gegen Wäsche bügeln,
Gemüsepflanzen für den Sommer ziehen gegen drei leckere Kuchen
einkaufen gehen gegen ein paar selbstgestrickte Socken
ein schon fünfmal gelesenes dennoch interessantes Buch gegen ein neues Buch,
eine Aufräumhilfe gegen ein Mittagessen
ein Excelkurs gegen ein Nähkurs, …

1. Gruppenstunde
Besprecht in eurer Gruppenstunde, wie ihr eure Tauschbörse aufziehen möchtet, listet auf was ihr dafür braucht und wer was beisteuern kann. Entwerft anschließend gemeinsam eine Werbeanzeige für eure Aktion und schaltet diese in eurem Amtsblatt und/oder verteilt sie mittels Flugblättern gezielt zum Beispiel an Verbände, im Rathaus oder Ähnliches. Vergesst nicht euren*eure Ansprechpartner*in zu notieren und einen Rückmeldeabschnitt in die Anzeige einzufügen.

2. Gruppenstunde
Rückmeldungen sammeln und auswerten. Jetzt wird es konkret, schaut nochmals durch, ob ihr an alles gedacht habt, organisiert gegebenenfalls weitere Helfer.

3. Gruppenstunde
Heute geht es um die Durchführung. Wir wünschen euch viel Spaß!

4. Gruppenstunde
Reflektiert welche Eindrücke ihr gesammelt habt, was war gut oder schlecht? Überlegt euch, ob es euch Spaß machen würde, die Aktion fortzuführen. Vielleicht habt ihr auch etwas in Gang gesetzt, was die Gruppenkinder außerhalb der Gruppenstunde weitermachen!?


Worauf muss ich achten?

Sind eure Gruppenkinder alt genug? Ansonsten benötigt ihr die Einverständniserklärung der Eltern und ein vernünftiges und durchdachtes Konzept bei der Durchführung, welches Gefahren ausschließt.
Alternativ überlegt euch eine Aktion, bei der ihr als Kleingruppe unterwegs seid und ein*e Leiter*in die Kinder begleitet.

Quelle
KjG-Spielesammlung (KjG-Diözesanverband Würzburg)

Teilnehmerzahl

beliebig

Dauer

je nach Aktion

Wenn ich eine Blume wäre…

Spielerisches Verwandlungsexperiment mit anschließendem Austausch

Wer bin ich? Was will ich vom Leben? Woran glaube ich? Was ist mir wertvoll? Was mache ich gerne? Wen oder was liebe ich? Wer sind meine Freunde? Alles Fragen, mit denen sich Jugendliche beschäftigen. Antworten sind nicht immer leicht zu finden. Sie bilden sich im Laufe der Zeit, durch ausprobieren, durch schöne oder schmerzliche Erfahrungen, bei Freunden und Menschen, denen ich vertraue… und am Besten im Spiel!

Hier ein Vorschlag für eure Gruppenstunde. Ich möchte euch heute ein Experiment vorschlagen, bei dem ihr euch von vielen verschiedenen Seiten betrachten könnt. Ihr könnt dabei eure Phantasie einsetzen und euch am laufenden Band verwandeln in Tiere, Pflanzen, Gegenstände.

Ich habe ein Formular für euch vorbereitet. Füllt es bitte aus. Ihr habt dafür 20 Minuten Zeit… Stoppt nun und sucht euch eine*n Partner*in. Teilt einander mit, wie ihr die einzelnen Satzanfänge ergänzt habt. Sagt euch auch, wenn ihr überrascht seid über einen Verwandlungswunsch eures* eurer Partners*Partnerin, oder wenn ihr zum Beispiel „gewusst“ habt, dass der Partner dies oder jenes gern wäre. Für euer Gespräch habt ihr 15 Minuten Zeit…
Stoppt nun und kommt zum großen Kreis… Ich möchte, dass jede*r in einem Rundgang kurz mitteilt, worin er sich am liebsten verwandeln würde und warum…

Auswertung: Wie hat mir das Experiment gefallen? Stelle ich mir sonst auch manchmal vor, dass ich mich in irgendwas verwandeln möchte? Habe ich etwas Neues über mich erfahren? Habe ich etwas Neues über ein anderes Gruppenmitglied erfahren? Welcher Satz sagt am Meisten über mich aus? Was möchte ich sonst noch sagen?


Worauf muss ich achten?

Tipp Ihr könnt die Struktur dieses Experiments bereichern, wenn ihr die Jugendlichen die drei Lieblingsverwandlungen malen lassen. Je nach Erfahrung der Gruppe, könnt Ihr einzelne Teilnehmer*innen bitten, sich mit den einzelnen Bildteilen zu identifizieren und aus der Ich-Perspektive einige Sätze über sich zu sagen, zum Beispiel: „Ich bin ein Adler. Ich segle hoch in die Luft und kann alles übersehen. Ich bin frei. Niemand kann mich einsperren.“

Quelle
http://www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/index. html/wenn-ich-eine-blume-waere/43a8f9a4-34dd-459e-8709- b619604ac52f?mode=detail

Teilnehmerzahl

ca.10 Personen

Dauer

60 Minuten

Materialien

  • - Fragebogen in der Anzahl der Teilnehmer*innen ( Download: www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/gruppenstundenprojekt-- kjg/teil-j/67ad6647-3466-4007-a5ef-41552daffe6d?mode=detail )

Angeberspiel

Schätze dein Können ein und staube Punkte ab!

Es werden zwei oder mehrere Mannschaften gebildet, bei kleinen Gruppen können auch einzelne Spieler*innen gegeneinander antreten (z.B. wenn Abstand erforderlich ist). Der*die Spielleiter*in stellt eine Aufgabe (siehe Download).
Er*sie gibt den Spielenden dabei vier Auswahlmöglichkeiten, wie gut sie die Aufgabe erfüllen werden. Jede Möglichkeit ist je nach Schwierigkeit mit einer bestimmten Punktzahl versehen.
Jede Mannschaft bestimmt eine*n Vertreter*in, der*die die Aufgabe lösen soll und muss nun, bevor diese*r die Aufgabe ausprobiert, angeben, welchen Punktewert er*sie erreichen wird.
Erreicht er*sie seinen Schätzwert, bekommt er*sie die Punktzahl, die dafür bestimmt war. Erreicht er*sie den Schätzwert nicht, bekommt er*sie gar keine Punkte. Schafft er*sie mehr, als er*sie angegeben hatte, bekommt er*sie trotzdem nur die Punktzahl für seinen*ihren Schätzwert.


Worauf muss ich achten?

Jeden Teilnehmenden zum Zug kommen lassen!

Quelle
Diese Spielbeschreibung von www.spieledatenbank.de, bereitgestellt von Matthias Zimmer, steht unter einer Creative Commons 3.0 Deutschland Lizenz: Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen © 2015

Teilnehmerzahl

bis zu 20 Teilnehmern

Dauer

Variabel, je nach Anzahl der Aufgaben

Geschichten aus Kindertagen

Ein spannender Austausch zwischen jung und alt mit einem Blick in die Vergangenheit

Vorbereitung: – Fragen sammeln – eine ältere Dame „Oma“ oder einen älteren Herr „Opa“ suchen, der gerne erzählt und zu einer Gruppenstunde einladen

Durchführung 1. Gruppenstunde:
Mit Gruppenkindern Fragen sammeln:
Wie sah der Ort aus?
Was gab es zu Essen?
Wie oft ist man in den Gottesdienst gegangen?
Wie waren die Gottesdienste, was war anders?
Wie war es in der Schule?
Was musste man zu Hause mitarbeiten?
Welche Freizeitangebote gab es?
Mit Kindern ein kleines Dankeschön für Oma/Opa basteln.

2. Gruppenstunde: Für gemütliche Atmosphäre sorgen, so dass es sich alle Teilnehmer*innen bequem machen können. Etwas zu Trinken und gegebenfalls Kuchen, etwas zu Knabbern oder Ähnliches bereit stellen. Die Oma oder den Opa erzählen lassen und die Kinder Fragen stellen lassen. Am Ende bei Oma/ Opa bedanken und ein Dankeschön überreichen lassen.


Worauf muss ich achten?

Für gemütliche Atmosphäre sorgen Möglichst jedem Gruppenkind die Möglichkeit geben, eine Frage zu stellen.

Quelle
Spielesammlung der KjG (KjG Diözesanverband Würzburg)

Teilnehmerzahl

ca.10 Kinder

Dauer

Dauer 1. Gruppenstunde: ab 60 Minuten; 2. Gruppenstunde: beliebig

Materialien

  • - bequeme Kissen - etwas zu Trinken, gegebenfalls Kuchen oder Ähnliches - kleines Geschenk für Oma/Opa

Leben

Wer und was ist dir wichtig im Leben? Ein teils lockerer, teils tiefgründiger Gruppenstundenplan mit einer Auseinandersetzung mit dem Thema Leben und Tod

1. Gruppenstunde:
Jedes Kind erhält einen Zettel und einen Stift. Die Kinder erhalten die Aufgabe in Zweier- oder Dreierpärchen Begriffe zu sammeln, die sie mit dem Wort „Leben“ verbinden. Anschließend werden die Kärtchen zusammengetragen und in die richtige Reihenfolge gebracht (Geburt – Leben – Tod). Danach erhält jedes Kind einen DINA5-Zettel und schreibt eine oder auch mehrere Geschichten aus Kindheitstagen auf. Die Kindergeschichten werden eingesammelt und von den Leiter*innen vorgelesen. Die Kinderfotos werden in die Mitte gelegt, die Kinder sollen versuchen ein Kinderfoto zu einer Kindergeschichte zuzuordnen. Die Geschichte wird am Ende der Gruppenstunde auf den Heftstreifen geheftet. Am Ende der Gruppenstundenserie entsteht hieraus ein kleines Heftchen.

2. Gruppenstunde:
Zu Beginn der Gruppenstunde werden Symbole, die mit dem Leben zusammenhängen (zum Beispiel: Kreuz, Unendlichkeitszeichen, Herz, Baum, Palmzweige, Krippe, Blut, Wasser, Baby) gesammelt. Die Gruppe spricht darüber, was die Symbole mit dem Wort „Leben“ gemeinsam haben. Jedes Kind sucht sich ein Symbol aus, mit dem es am Meisten anfangen kann, und überträgt dieses in sein Buch. Anschließend zeichnet jedes Kind seinen Lebensbaum (welche Personen sind wichtig, welche bilden die Grundlage und welche sind eher kleine dünne Äste) auf und den Weg dorthin mit wichtigen Abzweigungen (Kindergarten, Schule, Krankheiten, Erfolge, Verluste, …) Wenn die Gruppe möchte, kann sie sich gegenseitig die Lebenswege vorstellen. Die gestaltete(n) Seite(n) werden im Anschluss in das Heftchen geheftet.

3. Gruppenstunde:
Die Gruppe erhält Prospekte, Zeitschriften, usw., sammelt daraus Dinge, die sie zum Leben benötigen und gestaltet daraus ein Plakat, auf welchem die Dinge nach Kategorien sortiert werden. Anschließend sucht sich jeder*jede aus der großen Sammlung die zehn für ihn selbst wichtigsten Dinge aus und notiert sie in eine Seite seines Hefts.

4. Gruppenstunde (nur für ältere Gruppenkinder):
Interview „Nicht jedes Leben ist heilig“ lesen, hierfür Rollen verteilen. Anschließend Diskussion in Kleingruppen, mögliche Fragen hierfür können sein:
Wann beginnt in euren Augen menschliches Leben?
Was bedeutet menschliches Leben?
Was würdet ihr tun?
Was unterscheidet den Menschen vom Tier?

5. Gruppenstunde:
Zu Beginn der Gruppenstunde erhalten die Kinder Zeitungen und Zeitschriften und die Aufgabe daraus Berichte zum Thema „Tod“ herauszusuchen (Krieg, Amoklauf, Unfall, natürlicher Tod, Schicksalsschläge und so weiter). Diese werden zu einem Kreuz zusammengelegt. Anschließend könnt ihr in der Gruppe über lebenserhaltende Geräte, Organspende, und Ähnliches sprechen und die Möglichkeiten diskutieren, vor allem wie die einzelnen Gruppenmitglieder selbst dazu stehen. Den Abschluss dieser Gruppenstunde bildet ein gemeinsamer Besuch auf dem Friedhof. Die Kinder besuchen ihre Verwandten und Bekannten. Sie haben die Möglichkeit auf ihrem Zettel Namen und Erinnerungen zu notieren und diesen Zettel ebenfalls in ihr Lebensbuch zu heften. Weiterhin erhalten die Kinder Grablichter, welche sie auf die Gräber der Verstorbenen stellen können.

6. Gruppenstunde:
Offenbarung 22, 3-5: “Und es wird nichts Verfluchtes mehr sein. Und der Thron Gottes und des Lammes wird in der Stadt sein, und seine Knechte werden ihm dienen und sein Angesicht sehen, und sein Name wird an ihren Stirnen sein. Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie bedürfen keiner Leuchte und nicht des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit” Wie stellt ihr euch ein Leben nach dem Tod vor? Gibt es das? Als Abschluss des Lebensheftes hat jedes Kind die nötige Zeit ein Bild oder Ähnliches zu seiner Vorstellung vom Leben nach dem Tod zu gestalten. Im Anschluss können diese Gedanken vorgestellt werden und ein Meinungsaustausch stattfinden. Am Ende werden Zettel an die Gruppenkinder verteilt, auf denen jeweils zweimal drei Begriffe stehen. Die Gruppenkinder müssen sich am Ende der Musik anhand der Überschriften zusammenfinden und suchen sich einen der untenstehenden Begriffe heraus, über welchen sie sich eine Minute unterhalten. Nach dem Einsetzen der Musik tauschen die Kinder die Zettel mit jedem, dem sie begegnen. Beim Ende der Musik werden wieder Partner gesucht und so weiter.

7. und 8. Gruppenstunde:
Die Gruppe teilt sich in vier Gruppen auf und erhält jeweils ein Evangelium. Die Gruppe beschäftigt sich mit dem Lebensweg Jesu und zeichnet dessen Lebensweg auf ein Blatt. Am Ende stellen sich die Gruppen den Lebensweg gegenseitig vor und arbeiten gegebenfalls auftretende Unterschiede heraus.


Worauf muss ich achten?

Gruppenstunde 5: Diese Gruppenstunde muss sehr einfühlsam gehalten werden. Im Anschluss der Gruppenstunde Zeit nehmen um gegebenfalls noch weitere Gespräche zu führen, für die Kinder da zu sein. Wenn euch ein Todesfall in der näheren Vergangenheit im Umfeld eurer Kinder bekannt ist, sprecht euch vorher darüber ab und redet gegebenfalls mit den Eltern. Gruppenstunde 6: Begriffe gegebenfalls anpassen! (eventuell Adoptivkinder in Gruppe oder Ähnliches)

Quelle
KjG-Spielesammlung

Teilnehmerzahl

bis zu 10 Personen

Dauer

je Gruppenstunde ca. 1 Stunde

Materialien

  • 1. Gruppenstunde - Papierstreifen - DINA5-Zettel - Stifte - Kinderbilder von allen Teilnehmenden - Heftstreifen für alle Teilnehmende 2. Gruppenstunde - DINA5-Zettel - Stifte 3. Gruppenstunde - DINA5-Zettel - Stifte - Kleber - Zeitschriften - Prospekte - Plakat 4. Gruppenstunde - Text „Nicht jedes Leben ist heilig“: http://www.spiegel.de/spiegel/ print/d-20849296.html 5. Gruppenstunde - Zeitschriften - Zeitungen - DINA5-Zettel - Stifte - Friedhofskerzen 6. Gruppenstunde - DINA5-Zettel - Stift - Austauschzettel (Download unter www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/gruppenstundenprojekt-- kjg/teil-j/67ad6647-3466-4007-a5ef-41552daffe6d?mode=detail - Musik und Abspielgerät 7. + 8. Gruppenstunde - Bibeln - Zettel - Stifte

Brief an sich selbst (auch digital möglich)

Schreibe einen Brief an dein Zukunfts-Ich!

Durchführung Alle Teilnehmer*innen erhalten Papier und Stift.
Die Teilnehmer*innen benötigen genügend freien Raum um sich darin einen ungestörten Platz zu suchen.
Anschließend schreiben diese einen Brief an sich selbst (zum Beispiel zum Schuljahresanfang mit Reflexion des vergangenen Schuljahres und der Ferien sowie der Wünsche für das neue Schuljahr; analog am Jahresanfang, oder bei einem „Wechsel“ wie einem Schulwechsel, bevorstehender Wechsel in die Pfarrjugendleitung und so weiter).
Jede*r Teilnehmer*in steckt seinen/ihren Brief nun in ein Kuvert, klebt dieses zu und adressiert ihn an sich selbst. Anschließend sammelt der*die Gruppenleiter*in die Briefe ein und bewahrt diese an einem sicheren Platz auf.
Die Briefe werden nach einem festgelegten Zeitraum (1 – 5 Jahre) wieder an die Teilnehmer*innen ausgeteilt.

Tipp Die Attraktivität erhöht sich mit zunehmender Zeit zwischen dem Schreiben und Erhalten des Briefes.

Mit etwas Kreativität kann die Übung auch digital durchgeführt werden. Wenn der Brief z.B. als Datei gesendet wird oder der Handgeschriebene Brief im Anschluss an den*die Gruppenleiter*in versandt wird etc.


Worauf muss ich achten?

Kein*e Teilnehmer*in sollte von einem*einer Anderen den Brief lesen können.

Quelle
KjG-Spielesammlung (KjG Diözesanverband Würzburg)

Teilnehmerzahl

beliebig

Dauer

Je nach Teilnehmer*innenkreativität bis zu 60 Minuten

Materialien

  • - Papier - Briefkuvert und Stifte für alle Teilnehmer*innen

Das Kinderparlament

Als Gruppe ein Parlament bilden und so wichtige Entscheidungen treffen!

Durchführung Partizipation und Mitbestimmung auch in der Gruppenstunde?
Ja das geht und zwar mit folgender Idee: Die Teilnehmer*innen der Gruppenstunde dürfen einige Entscheidungen selbst treffen. Dazu wird ein Parlament einberufen, das aus allen Anwesenden besteht.
Dies kann zum Beispiel an einem großen Tisch stattfinden. Dann werden zuerst einige Regeln und Vorgehensweisen erklärt:

Abstimmungen: werden per Hand oder geheim durchgeführt
Redebeiträge: werden nach Meldung von dem Parlamentsvorsitzenden aufgerufen
Anträge: kann jede*r Teilnehmer*in stellen Danach werden einzelne Sachen zur Abstimmung aufgerufen.

Beispiele für Abstimmungen oder Wahlen können zum Beispiel sein:
– Die Wahl des nächsten Parlamentsvorsitzenden (für die nächste Gruppenstunde). Dieser kann zum Beispiel dem*der Gruppenleiter*in zur Hand gehen und kleinere Aufgaben übernehmen.
– Das Programm der nächsten Gruppenstunde,
– Kleinere Anschaffungen aus der Gruppenkasse usw…


Worauf muss ich achten?

Dem*der Gruppenleiter*in muss bewusst sein, welche Entscheidungen er*sie abgeben will und kann. Weiterhin muss den Teilnehmer*innen auch ein gewisser Freiraum gegeben werden und während des Parlaments muss der*die Gruppenleiter*in eine beobachtende Rolle einnehmen!

Quelle
KjG-Spielesammlung (KjG Diözesanverband Würzburg)

Teilnehmerzahl

beliebig

Dauer

10-15 Minuten

Gruppenstunde Kinderrechte

Eine spannende, interessante und abwechslungsreiche Übung mit Selbsterfahrung rund ums Thema Kinderrechte!

Vorbereitung – Kinderrechte-Leporello in der Anzahl der Teilnehmer*innen kostenlos bestellen oder herunterladen – Plakate vorbereiten: Einzelbuchstaben “Kinderrechte” auf Plakaten und Erklärung der Kinderreche (dem Kinderrechte-Leporello entnehmen) – Fragen (Kinderrechte-Leporello: Anregungen an die Gruppe) im Raum verteilen.

Durchführung:
Zu Beginn der Gruppenstunde wird maximal fünf Minuten „Zeitungsschlagen“*gespielt. Dabei wird den Kindern anstelle des eigenen Namens eine Zahl zugeordnet. Anschließend wird reflektiert, wie es für die Kinder war mittels einer Zahl und nicht mit dem Namen angesprochen zu werden.
Jedes Kind hat ein Recht auf einen eigenen Namen.
Im Raum sind die einzelnen Buchstaben von „Kinderrechte“ (mit Erklärung der Rechte) verteilt auf Plakaten ausgelegt/aufgehängt. Die Kinder laufen im Raum herum, notieren darauf eigene Gedanken und beantworten die Fragen nach ihrer Meinung. Im Anschluss werden die Antworten vorgelesen und gegebenenfalls darüber diskutiert, erklärt, und so weiter. Danach erhalten alle Kinder fünf Stimmen (zum Beispiel in Form von Aufklebern), die sie für die aufgeführten Kinderrechte verteilen können. Es wird reflektiert, warum welche Rechte für die Gruppe am Wichtigsten sind.
Zum Abschluss der Gruppenstunde wird eine Runde Kinderrechtememory gespielt. *Alle Teilnehmer*innen sitzen im Stuhlkreis. Ein*e Teilnehmer*in erklärt sich bereit sich in die Mitte zu stellen und erhält eine Zeitung in die Hand. Der Stuhl des Teilnehmenden aus der Mitte wird aus dem Stuhlkreis entfernt. Ein Teilnehmender beginnt nun eine Person aus dem Stuhlkreis aufzurufen (in der Variante „Kinderrechte“ mittels einer Zahl), die aufgerufene Person muss nun, bevor der*die Teilnehmer*in mit der Zeitung diesem*dieser auf den Oberschenkel schlägt (sanft!), einen anderen Teilnehmenden aufrufen. Schafft es der*die Teilnehmer*in in der Mitte mit der Zeitung den aufgerufenen Teilnehmenden auf den Oberschenkel zu schlagen, bevor dieser einen*eine neue*n Teilnehmer*in aufruft, muss dieser in die Mitte.

Tipp Viele weitere Ideen für Gruppenstunden und so weiter gibt es im Internet, zum Beispiel eine Infomappe zum Thema „Kinderrechte und Kindermitbestimmung“ der KjG Fulda: https://kjg-fulda.de/wp-content/uploads/2015/10/Jahresthema-2013.pdf


Worauf muss ich achten?

Alle Teilnehmer*innen sollten flüssig schreiben können. Eventuell sind Teilnehmer*innen in der Gruppe, die nicht mehr beide Elternteile haben, oder nicht wissen wer die leiblichen Eltern sind oder Ähnliches – Fragen entsprechend anpassen! Achtung: Solltet ihr durch die Gruppenstunde bemerken, dass ein Kind geschlagen wird oder hungern muss oder Ähnliches müsst ihr aktiv werden!

Quelle
www.sternsinger.org

Teilnehmerzahl

beliebig

Dauer

je nach Ausdauer und Alter der Gruppenkinder ein bis zwei Gruppenstunden

Materialien

  • - Plakate - Zeitung - Auf der Seite https://www.sternsinger.de/index.php?id=257 Kinderrechte-Leporello bestellen oder herunterladen - Kinderrechtememory herunterladen - Anregungen an die Gruppe (Download: www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/gruppenstundenprojekt-- kjg/teil-j/67ad6647-3466-4007-a5ef-41552daffe6d?mode=detail )

Lebenswert-Versteigerung

Eine interessante und spielerische Auseinandersetzung mit den Dingen, die uns wirklich wichtig sind im Leben.

Durchführung: Zunächst sammelt die Gruppe als Brainstorming für sie bedeutende Dinge („Lebenswerte“) auf Kärtchen (zum Beispiel: Freunde, Arbeitsplatz, Schokolade, Familie, …). Anschließend erhält jeder*e Teilnehmer*in ein Punktekontingent von 300 Punkten. Der*die Gruppenleiter*in ruft nun nach und nach jeweils einen Begriff zur Versteigerung auf. Die Teilnehmenden können in 10er-Schritten versuchen den Wert zu ersteigern. Wer den Zuschlag bekommt, erhält die Wertekarte und den Preis von seiner Punktekarte abgezogen. Versteigert wird, bis entweder alle Werte weg sind oder niemand mehr Geld zur Verfügung hat. Anschließend reflektiert die Gruppe, ob sie mit ihrem Ergebnis der Ersteigerung zufrieden ist und sie an der richtigen Stelle das richtige Geld ausgegeben haben.


Worauf muss ich achten?

Der*Die Gruppenleiter*in sollte die Gruppe schon etwas kennen, damit er weiß, wie er einzelne Auktionäre anstacheln kann.

Quelle
http://www.kjg-wuerzburg.de/f----r-euch/gruppenstunden/index. html/lebenswert-versteigerung/cdb40b7c-b6a0-482f-9110-6cbf12f7bef0? mode=detail

Teilnehmerzahl

ca. 10 Personen

Dauer

60 Minuten

Materialien

  • - 60 Kärtchen - Stift - größere Karte mit der Zahl „300“ für jeden*jede Teilnehmer*in