All posts by BFD kja Würzburg

Zeitkapsel

Erstellen und platzieren einer Zeitkapsel

Vorbereitung:
Suchen einer passenden Stelle zum Platzieren oder Vergraben der Zeitkapsel.

Durchführung:
Alle Teilnehmer*innen (TN) erhalten Papier und Stift. Die TN schreiben einen Brief in die Zukunft, wie man heute so lebt und was man sich für die Zukunft vorstellt. Es kann aber auch geschrieben werden, was sich gerade im Moment ereignet hat. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Die Briefe werden in die vorhandene Box gegeben. Nach Wunsch können die Kontaktdaten vermerkt werden. Aktuelle Zeitungsausschnitte, die Verbandssatzung, ein Prospekt mit Preisen etc. kann ebenfalls beigelegt werden. Die Box wird geschlossen. Anschließend begibt sich die Gruppe zur Grabungsstelle, gräbt hier ein Loch, stellt den Karton hinein und schließt das Loch wieder. Ob die Box von jemanden gefunden wird, kann man jetzt noch nicht vorhersagen…

Alternativ, kann man die Box z.B. auch auf einen Dachboden oder im Keller des Gruppenhauses platzieren oder falls gerade ein Gruppenhaus gebaut wird, auch mit einmauern lassen…

Man kann die Box auch selbst nach einigen Jahren wieder ausgraben und schauen, wer von der früheren Gruppe noch aktiv ist, was sich geändert hat oder welche Vermutungen eingetreten sind…


Worauf muss ich achten?

Diese Methode eignet sich auch z.B. zum Jahresabschluss oder nach einer aufwändigen Aktion mit der Gruppe...

Quelle
Gruppenstunden und Aktionsideen, KjG Diözesanverband Würzburg

Materialien

  • -Papier und Stifte für alle Teilnehmenden
  • -Plastikbox/Blechkiste/Truhe etc.
  • -Klebeband
  • (-Schaufel)

Kerzen Tropfen

Kerzen mit weihnachtlicher Form basteln.

Jedes Kind darf sich mehrere Kerzen (Kinder mit Geduld, können sich natürlich einfach eine größere Kerze machen) gestalten. Die Kinder erhalten jeweils eine Plätzchenausstechform, unter die Form wird ein glattes Stück Alufolie oder ähnliches gelegt. Anschließend halten die Kinder in die Mitte der Form einen Docht (Länge 1,5 cm länger als die Form hoch ist). Mithilfe einer angezündeten Kerze tropfen sie nun langsam Wachs um den Docht und lassen diesen trocknen um dem Docht Stabilität zu verleihen. Anschließend tropfen die Kinder weiterhin Wachs in die Form, bis diese gefüllt ist.

Zum Heraus“brechen“ des Wachses aus der Form die fertige Kerze mit Förmchen in eine Schüssel mit Wasser geben und erkalten lassen. Danach vorsichtig mit den Fingern herausdrücken (bei kleineren Kindern sollte dieser Vorgang von einem*einer Leiter*in durchgeführt werden).


Worauf muss ich achten?

Im Voraus den Arbeitstisch mit Zeitung auslegen.
Darauf achten, dass sich kein Kind verbrennt und nichts mit dem Wachs vollgetropft wird. Eventuell Polstermöbel entfernen.

Quelle
Gruppenstunden und Aktionsideen, KjG Diözesanverband Würzburg

Teilnehmerzahl

10-15 Kinder

Dauer

60 Minuten

Materialien

  • - Kerzenreste (möglichst aus Vollwachs)
  • - Plastikfolie / Plastiktüte / Alufolie
  • - Kerzendochte
  • - Plätzchenausstechförmchen
  • - Zeitungen
  • - Schüssel mit Wasser
  • - alte Kleidung oder Kleidung, die gebügelt werden kann oder Bastelkittel

Reverse Graffiti

Durch eine Reinigungsaktion ein Zeichen setzen...

Ein Reverse Graffiti ist eine spezielle Form von Graffiti, bei der zum Beispiel eine Wand teilweise gereinigt wird. Die Bilder werden durch das Schreiben eines Schriftzuges / das Malen eines Motives mit einem Lappen auf einer dreckigen Oberfläche erstellt.


Worauf muss ich achten?

Gedanken machen, wo und wie die Aktion durchgeführt wird.
Z.B. Darf das Reinigungsmittel die Oberfläche nicht angreifen, bei Privatgrundstücken etc. vorher die Erlaubnis einholen...

Quelle
Gruppenstunden und Aktionsideen, KjG Diözesanverband Würzburg

Materialien

  • - Lappen
  • - Bürste
  • - Reinigungsmittel

Klemmentinis basteln

Kreatives Basteln mit Wäscheklammern und Motiven

Klemmentinis könnt ihr zu jedem Anlass basteln, als Geschenk oder für euch selbst.
Dabei werden Symbole oder Figuren auf Wäscheklammern geklebt. Ihr könnt Osterhasen, Nikoläuse, Tiere, Buchstaben, Symbole… herstellen. Malt und gestaltet sie selbst auf Karton, Moosgummi oder Ähnlichem.
Für einfache Klemmentinis schneidet ihr dann das gestaltete/gezeichnete Motiv aus und klebt es auf die Holzwäscheklammern. Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Wäscheklammer im Voraus noch anmalen.


Quelle
Gruppenstunden und Aktionsideen, KjG Diözesanverband Würzburg

Dauer

zwischen 30 Minuten und 1 Stunde

Materialien

  • -Holzwäscheklammern
  • -eventuelle Farbe
  • -Bastelkarton, Moosgummi oder Ähnliches
  • -Scheren
  • -Kleber
  • -Stifte
  • -Materialien je nach Bastelziel

Der Transportring

Mit Hilfe eines Metallrings und Schnüren soll ein Tischtennisball transportiert werden.

Vorbereitung:
Die Schnüre am Metallring befestigen. Die Flaschen an zwei Punkte stellen, in einem Abstand von circa zehn Metern. Über eine Flasche wird der Metallring gehängt, auf diese Flasche wird der Tischtennisball gelegt.

Durchführung
Die Teilnehmer*innen nehmen sich alle ein Ende einer Schnur. Ihre Aufgabe ist es, den Ball

auf die andere Flasche zu transportieren. Dabei haben alle Teilnehmer*innen, bis auf eine*n, eine Augenbinde auf. Der*die Sehende muss die Gruppe leiten. Die Schnüre dürfen nur am Ende gehalten werden. Fällt der Ball zu Boden, muss von vorne begonnen werden.


Worauf muss ich achten?

Die Übung sollte danach reflektiert werden. Mögliche Fragen hierzu sind:

– Ist dir die Übung leicht gefallen?

– Welche Schwierigkeiten ergaben sich bei der Ideensammlung für den Brückenbau?

– Welches Verhalten war für das Gelingen der Übung förderlich? Welches hat das Gelingen erschwert?

– An Personen, die sich zunächst nicht getraut haben: Was hat dir dabei geholfen, die Brücke doch noch zu überqueren?

– Wie hat die Gruppe bei der Übung zusammen gearbeitet?

Quelle
Gruppenstunden und Aktionsideen, KjG Diözesanverband Würzburg

Teilnehmerzahl

6-16

Dauer

Je nach Gesschick und Kommunikatonsfähigkeit der Teilnehmenden

Materialien

  • - Metallring
  • - Schnüre (je zwei Meter lang, in Anzahl der Teilnehmenden)
  • - Tischtennisball
  • - zwei Flaschen
  • - Augenbinden

Sprechen vor Gruppen

Wie Spreche ich vor Gruppen? Tipps und Tricks.

Wie Spreche ich vor Gruppen? Tipps und Tricks zum freien Sprechen.

–> Sprechen vor Gruppen als PDF


Quelle
Quelle: vgl. Spielehighlights, ein Methodenheft der diözesanen Fachstelle Jugendarbeit und Schule https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/

Faltmappen „Tutorenwissen kompakt“: https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/service/arbeitshilfen-zum-selbstkostenpreis/

Planungshilfe für Aktionen

Planungshilfe zur Durchführung von Aktionen und Tutorenveranstaltungen

Wenn Tutor*innen eine Aktion durchführen wollen, gibt es einiges zu bedenken und planen.
Diese Planungshilfe unterstützt dabei.

–> Planungshilfe für Aktionen als PDF


Quelle
Quelle: vgl. Spielehighlights, ein Methodenheft der diözesanen Fachstelle Jugendarbeit und Schule https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/

Faltmappen „Tutorenwissen kompakt“: https://www.kja-jugendarbeitundschule.de/service/arbeitshilfen-zum-selbstkostenpreis/

Lebenswertliste

Methode für mehr Dankbarkeit und Wertschätzung

Diese Methode eignet sich besonders gut für mehrtägige Veranstaltungen. Zu Beginn des Seminars, wenn all die organisatorischen Dinge besprochen werden, wird ein größeres Plakat mit der Überschrift Lebenswertliste an eine gut sichtbare Stelle gehängt.

Die Teilnehmenden werden dazu eingeladen diese Liste im Laufe des Seminars zu befüllen, mit Dingen, Situationen oder Begegnungen, die ihr Leben lebenswert machen. Das muss nicht zwangsläufig mit dem Seminar und der Gruppe zu tun haben, kann es aber.

Ziel der Einheit ist es, am Ende der Woche eine bunte Sammlung an lebenswerten Momenten zu haben und sich bewusst zu machen, dass es die kleinen Dinge sind, auf die es im Leben ankommt.


Teilnehmerzahl

beliebig

Dauer

über das gesamte Seminar

Materialien

  • Flipchart oder großes Papier, Stifte/Eddings

Ich bin ein Baum

Theaterpädagogisches Spiel für Zwischendurch

Die Spielleitung startet das Spiel, indem sie aufsteht und sich in die Mitte des Kreises stellt. Er*Sie breitet die Arme aus und sagt „Ich bin ein Baum“.

 

Nun sind die Teilnehmenden an der Reihe: Eine Person kniet sich unter den rechten Arm und sagt zum Beispiel „Ich bin ein Apfel“, eine andere Person kniet sich unter den linken Arm und sagt „Ich bin eine Leiter“. Der „Baum“ entscheidet welche Person in der Mitte bleibt.

Die Person die in der Mitte bleibt steht auf und breitet die Arme aus und sagt: „Ich bin eine Leiter“ oder „Ich bin ein Apfel“. Nun sind wieder 2 Personen aus der Gruppe gefragt sich eine Assoziation zu dem Begriff zu überlegen und sich jeweils unter einen Arm zu knien.

So geht das Spiel weiter, so lange die Gruppe Spaß hat und so lange der Gruppe neue Ideen einfallen.


Teilnehmerzahl

ab 10 Teilnehmenden

Dauer

10 Minuten