In dieser Variation der Kooperationsübung Codeknacker hat die Gruppe die Aufgabe, gemeinsam die Reihenfolge der Zahlen herauszufinden.
Vorbereitung für das Spiel:
- die Teilnehmenden vor den Raum schicken / außer Sichtweise des Aufbaus
- Zetteln mit Nummern (optimal: so viele Zahlen wie es Mitspielende gibt, bei Gruppen, die sich schon gut kennen dürfen es gerne auch doppelt so viele Zettel sein) versehen, eine Nummer pro Zettel
- mit einem Seil einen Kreis legen, dieser symbolisiert den Tresor
- die Nummern innerhalb des Kreises verkehrt herum und durchmischt verteilen
Optimal kann ein*e Spielleiter*in den Tresor vorbereiten, während die andere Person der Gruppe die Aufgabe erklärt. Die Gruppe darf gerne einen Moment zum Austausch nutzen, um das Vorgehen zu besprechen.
Sobald das Spiel beginnt, darf immer eine Person nach der anderen den Raum betreten, um einen (oder zwei) Zettel anzuschauen und sich deren Position zu merken. Die Zettel werden dann wieder verdeckt gelegt. Die Position der Zettel darf nicht verändert werden.
Es sollte immer ein*e Spielleiter*in beim Tresor sein, während die andere Person bei der Gruppe bleibt.
Wenn alle Teilnehmer*innen den Raum ein mal betreten haben, kommt die Gruppe gemeinsam zum Tresor. Nun darf nicht mehr geredet werden. Nacheinander werden die Zahlen umgedreht. Die Gruppe hat zwei mögliche Fehlversuche, ansonsten ist das Knacken des Tresors fehlgeschlagen.
Dann ist es wichtig, gemeinsam zu reflektieren und einen weiteren Versuch (mit neu durchmischten Zahlen) zu beginnen.
Auch bei Erfolg ist eine gute Reflektion der Gruppendynamik, die während dem Spiel entstanden ist, wichtig. Gegebenenfalls kann danach ein weiterer Versuch gestartet werden, mit dem Ziel, noch schneller und effektiver zu sein.
Mögliche Reflexionsfragen dabei können sein:
- Wie waren die Absprachen in der Gruppe?
- Was hat besonders gut funktioniert, wo hättet ihr noch besser zusammenarbeiten können?
- Wie waren die Rollen, also wer hat Verantwortung übernommen, Vorschläge geäußert?
- Wie habt ihr euch auf ein Vorgehen geeinigt?
- Wurden alle Vorschläge gehört?
- Hatte jede*r das Gefühl, Vorschläge äußern zu können?
Wichtig für die Reflexion: als Spielleiter*in sollte ich den Entscheidungsprozess und das Miteinander der Gruppe betrachten und die Reflexionsfragen passend zum Verhalten der Gruppe auswählen.