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| Titel: | Blinde Barfußraupe | | Kurzbeschr./Ziel: | Unterschiedliche Geländeformen gilt es mit verbundenen Augen zu erfahren. | | Quelle: | "Mit allen Sinnen" Kinder-Arbeitshife des KLJB Diözesanverbandes Würzburg, 2001 www.kljb.bistum-wuerzburg.de | | Beschreibung: | Bevor sich die Raupenteile in Bewegung setzen, empfiehlt es sich, eine Geschichte von einer Raupe, der Larve des Schmetterlings, zu erzählen. Diese Raupe hat keine Schuhe an, bewegt sich also sehr langsam vorwärts, kann nicht sprechen, aber gut hören und erkundet neues, noch unbekanntes Land. Nach dieser einstimmenden Geschichte ziehen die Kinder ihre Schuhe aus und verbinden sich gegenseitig die Augen. Dann stellen sich alle im Gänsemarsch auf und legen die Arme auf die Schultern des Vordermanns. Wichtig ist, dass alle ruhig und für die neuen Eindrücke aufnahmebereit sind. Der Spielleiter geht als Kopf der Raupe mit offenen Augen voran, alle anderen Raupenglieder folgen ihm blind. Der Erdkundungspfad der Raupe soll möglichst viele unterschiedliche Geländeformen mit einbeziehen, schattige und sonnige, feuchte und trockene Stellen, weiches Moos, bemooste Stämme, raschelndes Laub, modrigen Duft. Die Raupe kann sich auch über liegende Bäume fortbewegen oder für einige Meter in Hockstellung gehen, um den Eindruck niedrig hängender Hindernisse zu vermitteln. Die Durchquerung eines erfrischenden Baches ist an einem heißen Tag der Höhepunkt. Nachdem der Spielleiter das Ziel erreicht hat, werden die Augenbinden gelöst und die Kinder dürfen zusammen mit dem Spielleiter noch einmal den Weg der Raupe ablaufen. Sie wollen ja schließlich wissen, was da so interessant gerochen, sich da so feucht angefühlt hat oder worüber man gestiegen ist. | ExpertInnen zu diesem Material anzeigen| Kommentare |
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